Uniper-Aktie: Mit Milliardenverlust

Der Düsseldorfer Energieversorger Uniper schockt mit einem Nettoverlust von zwölf Milliarden Euro im ersten Halbjahr.
von Florian Hielscher, Euro am Sonntag
Mehr als die Hälfe davon stünden in Zusammenhang
mit erwarteten künftigen Unterbrechungen bei Gaslieferungen.
Zudem schrieb Uniper 2,7 Milliarden für seine Beteiligung an der
Pipeline Nord Stream 2 ab. Um Verträge erfüllen zu können, musste
der Konzern teures Gas einkaufen.
Das belastete Vorsteuerergebnis
(Ebit) und Konzernüberschuss.
Mehrkosten können erst jetzt
mit der Gasumlage weitergegeben
werden.
Düster auch der Ausblick: Der MDAX-Konzern rechnet im Gesamtjahr weiter mit einem negativen Ergebnis, gibt aber keine konkrete Zielspanne an. Entgegen dem bisherigen Konsens der Bloomberg-Analysten rechnet Finanzchefin Tiina Tuomela mit einem Verlassen der Verlustzone erst ab dem Jahr 2024.
Wagnis: Der Staatseinstieg bringt
Stabilität, die Risiken bleiben durch
die Abhängigkeit vom Gas hoch.
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Bildquellen: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images