Vapiano: Leicht versalzen

Die Restaurantkette hat mit den Zahlen nicht richtig überzeugt. Im ersten Quartal reduzierte sich der Verlust zwar auf 4,1 Millionen Euro.
von Floriana Hofmann, €uro am Sonntag
Im Vorjahr hatte der Fehlbetrag des Systemgastronomie-Konzerns noch sieben Millionen Euro betragen. Das belastete die Expansion ins Ausland. Der Umsatz stieg um 14,5 Prozent auf 86,3 Millionen Euro.
Aber: Auf vergleichbarer Fläche blieben die Erlöse nahezu gleich, denn vor allem in Schweden und den Niederlanden liefen die Geschäfte schlechter. Derzeit gibt es die Pizza und Pasta von Vapiano in 209 Restaurants in 33 Ländern weltweit.
Auf das Ergebnis des Börsenneulings drückten auch die teuren Investitionen in digitale Services und den Ausbau des Angebots. Kunden können per App bestellen und bezahlen, sich das Essen nach Hause liefern lassen oder direkt mitnehmen. 2019 oder 2020 will Vapiano erstmals Gewinne einfahren.
Fazit: Die Aktie notiert noch immer unter dem Ausgabepreis von 23 Euro. Vapiano befindet sich operativ auf dem richtigen Weg. Halten.
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