15.10.2018 17:51

Drägerwerk-Aktie stürzt nach Prognosekürzung auf Tief seit 2010

Keine Verbesserung: Drägerwerk-Aktie stürzt nach Prognosekürzung auf Tief seit 2010 | Nachricht | finanzen.net
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Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk rudert bei der Prognose für das Gesamtjahr zurück.
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Die operative Marge (Ebit), die angibt wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn beim Unternehmen bleibt, wird 2018 vermutlich nur noch zwischen 2,0 und 3,5 Prozent liegen, teilte Drägerwerk am Montag mit. Zuvor war der Konzern von einem Wert am unteren Ende der Brandbreite von 4,0 bis 6,0 Prozent ausgegangen.

Die Umsatzprognose für das laufende Jahr behielt der Konzern bei und rechnet weiterhin mit einem währungsbereinigten Anstieg von 2 bis 5 Prozent. Drägerwerk ächzt allerdings unter hohen Kosten, die der Ausbau von Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung mit sich bringen. Auch Währungseffekte schmälerten zuletzt das Ergebnis. Da gegenwärtig nicht von einer Erholung der Währungsrelationen auszugehen sei, werde sich die Profitabilität auch im kommenden Jahr nicht wesentlich verbessern, hieß es.

Nach ersten Berechnungen brach das Ebit im dritten Quartal deutlich ein. Am Ende reichte es nur für einen Verlust von 4,4 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Drägerwerk noch einen Gewinn von 24,4 Millionen Euro erzielt. Der Umsatz sank um 1,2 Prozent auf 613 Millionen Euro zurück.

Die Nachricht hat die Aktien des Medizin- und Sicherheitstechnik-Anbieters am Montagnachmittag in die Knie gezwungen. Sie sackten mit 43,66 Euro auf ihren tiefsten Stand seit 2010 ab und kosteten zum Schluss mit 44,95 Euro verglichen mit ihrem Schlusskurs vom Freitag 7,42 Prozent weniger.

In diesem Jahr haben die im SDAX notierten Titel nun schon mehr als zwei Drittel ihres Börsenwertes verloren. Die Mehrzahl der Analysten, die den Wert beobachten, war bereits vor der aktuellen Prognosesenkung skeptisch. Die LBBW, Hauck & Aufhäuser und das Bankhaus Metzler votieren mit "Verkaufen".

Bereits im zweiten Quartal hatten höhere Kosten sowie negative Währungseffekte das Ergebnis von Drägerwerk belastet. Damals hatte der Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnik-Anbieter aber an seinen Jahreszielen noch festgehalten. /she/he/ajx/jha

LÜBECK (dpa-AFX)

Bildquellen: Drägerwerk

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