01.04.2014 12:08

KORREKTUR: UPDATE: Traditionelles Lampengeschäft bremst Osram aus

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   (In der gegen 11.10 Uhr gesendeten Meldung muss im 3. Satz des 1. Absatzes richtig von den ersten beiden Monaten des abgelaufenen Quartals UND NICHT des aktuellen Quartals gesprochen werden. Im dritten Absatz wird das Einsparpotenzial auf 1,2 Milliarden Euro präzisiert. Es folgt die korrigierte Fassung.)

   -- Rückgang bei Lampen schneller als erwartet

   -- Wachstumziel schwieriger zu erreichen

   -- Aktienkurs zunächst unter Druck, erholt sich aber wieder

   (NEU: Details)

   Von Barbara Millner

   Das traditionelle Lampengeschäft bremst den Lichtkonzern Osram aus. Der Umsatz mit Glühbirnen und Leuchtstoffröhren sinke schneller als erwartet, räumte die einstige Siemens-Tochter auf ihrem Kapitalmarkttag anlässlich der Messe Light & Building mit. Der bereits zuvor beobachtete Rückgang habe sich in den ersten beiden Monaten des abgelaufenen Quartals fortgesetzt.

   Gegensteuern will das Münchener Unternehmen mit Strukturanpassungen. So soll das Berichtssegment Lamps & Components in die Bereiche Traditional und SSL gespalten werden. Die beiden Bereiche entwickeln sich gegenläufig. Während der Umsatz des Segments SSL, zu dem auch die gefragten LEDs gehören, im ersten Quartal um 48 Prozent zulegte, ging es im traditionellen Geschäft um 8 Prozent bergab. Osram will sich verstärkt darauf konzentrieren, das SSL-Geschäft auf profitables Wachstum zu trimmen.

   Regional setzt Vorstandsvorsitzender Wolfgang Dehen auf China. Dort habe Osram noch Nachholbedarf. Produktseitig haben für ihn intelligente Lichtsysteme und Lösungen Priorität. Größere Akquisitionen stünden nicht an, wiederholte der Manager, der derzeit ein Sparprogramm umsetzt, dem insgesamt 8.700 Stellen zum Opfer fallen. Sparen will Osram von 2013 bis 2015 rund 1,2 Milliarde Euro.

   An den Zielen hält Osram trotz des schlechteren Lampengeschäfts fest. Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet der Vorstand ein Umsatzwachstum von mehr als drei Prozent. Bei dem um besondere Ergebniseinflüsse bereinigten EBITA rechnet Osram mit einer Marge von mehr als acht Prozent. Zudem soll der Konzerngewinn nach Steuern stark ansteigen. Der Free Cash Flow dürfte 2014 im dreistelligen Millionen Euro-Bereich, jedoch unter dem hohen Vorjahreswert liegen. Der Rückgang resultiert aus einem höheren Zahlungsmittelabfluss aus Transformation sowie Investitionen. Die Kapitalrendite (ROCE) soll über den Kapitalkosten von 8,5 Prozent liegen.

   Osram zählt zu den führenden Lichtherstellern der Welt. Der Lichtmarkt ist wegen des Wandels hin zur LED-Technologie allerdings einem starken Wandel unterworfen. Dominierten früher die drei großen Hersteller Philips, Osram und General Electric den Markt, drängt seit einiger Zeit Konkurrenz vor allem aus Asien auf den Markt. In dem hart umkämpften Umfeld sinken die Preise rapide.

   Händler reagierten kritisch auf die Aussagen auf dem Kapitalmarkttag und sprachen von einer "verkappten Gewinnwarnung". Der Übergang vom traditionellen Lichtgeschäft hin zur energiesparenden Beleuchtung vollziehe sich langsamer als von Osram ursprünglich erwartet, sagte ein Händler. Der Kurs gab daraufhin um fast 4 Prozent nach, erholte sich aber wieder und lag am späten Vormittag nur noch 1,9 Prozent im Minus.

   Mitarbeit: Benjamin Krieger

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/bam/jhe

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   April 01, 2014 05:36 ET (09:36 GMT)

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