MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Nintendo brechen ein
Werte in diesem Artikel
DOW JONES--An den asiatischen Börsen zeigt sich am Mittwoch kein einheitliches Bild. Nach schwach aufgenommenen Geschäftszahlen von Nintendo geht es an der Börse Tokio mit den Kursen kräftiger nach unten. Dagegen steigen die Notierungen in Sydney dank sich weiter erholender Rohstoffpreise. Edelmetalle scheinen die jüngste Korrektur abgeschlossen zu haben. Der Goldpreis notiert wieder über der Marke von 5.000 Dollar die Feinunze.
Nintendo-Aktien brechen um 12 Prozent ein, und das trotz solider Zahlen. Hauptbelastungsfaktor ist ein nur bestätigter Ausblick auf das laufende Jahr.
Für Unruhe im Techbereich sorgt auch eine neue KI-Anwendung von Anthropic. Mittels der Software können juristische Aufgaben automatisiert werden. Die Aktien von Datenanbietern bzw. Anbietern von Daten-Analysetools gerieten daraufhin an den US-Börsen massiv unter Druck - Händler sprachen von einer möglichen neuen Konkurrenz im Bereich der Datenanalyse. Seit Monaten wird unter Anlegern intensiv diskutiert, ob KI Fluch oder Segen für Datenanbieter aller Couleur darstellt.
Stützend wirken indes neue Konjunkturdaten aus der Region. In China zog der von Ratingdog (ex Caixin) ermittelte Einkaufsmanager-Index (PMI) für den Service-Bereich auf 52,3 an und damit auf ein Drei-Monats-Hoch. Noch besser sei allerdings die Breite des Aufschwungs durch ganz Asien. Wie S&P Global mit seinem Asien-Sektor-Index feststellt, zeigt die Mehrheit aller Branchen ein Rekordwachstum bei der Aktivität im Januar: In 16 von 18 Sektoren ging es nach oben.
An den Rohstoffmärkten geht es für den Ölpreis rund 1 Prozent nach oben. Hintergrund sind wieder zunehmende Spannungen im Nahen Osten, nachdem die USA einen iranische Drone in der Nähe eines US-Flugzeugträgers abgeschossen hatten. Zuletzt hatte es eher Entspannungssignale zwischen dem Iran und den USA gegeben.
Am Devisenmarkt steht der Yen unter Abgabedruck. Umfragen deuten einen umfassenden Sieg der Liberal Democratic Party von Premierministerin Takaichi bei den anstehenden Parlamentswahlen an. Takaichi könnte dies als Zustimmung für eine expansive Fiskalpolitik werten, was die Staatsverschuldung weiter nach oben treiben und eine Schwächung der japanischen Währung zur Folge haben würde.
INDEX zuletzt +/- % % YTD Ende
S&P/ASX 200 (Sydney) 8.923,40 +0,7% +0,7% 06:00
Nikkei-225 (Tokio) 54.190,63 -1,0% +4,6% 07:00
Kospi (Seoul) 5.353,62 +1,2% +27,0% 07:30
Shanghai-Comp. 4.065,15 -0,1% +1,2% 08:00
Hang-Seng (Hongk.) 26.765,88 -0,3% +4,4% 09:00
DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Di, 9:15 % YTD
EUR/USD 1,1834 0,1 1,1819 1,1810 +0,2%
EUR/JPY 184,94 0,5 184,08 183,63 -0,4%
EUR/GBP 0,8628 -0,0 0,8630 0,8626 -1,1%
GBP/USD 1,3716 0,2 1,3695 1,3691 +1,3%
USD/JPY 156,27 0,3 155,76 155,48 -0,7%
USD/KRW 1.450,76 0,2 1.447,69 1.442,88 +0,8%
USD/CNY 6,9577 -0,0 6,9586 6,9579 -0,8%
USD/CNH 6,9342 -0,0 6,9344 6,9326 -0,5%
USD/HKD 7,8148 0,0 7,8132 7,8127 +0,3%
AUD/USD 0,7032 0,2 0,7018 0,7036 +4,0%
NZD/USD 0,6039 -0,2 0,6049 0,6050 +4,1%
BTC/USD 76.362,40 1,0 75.589,85 78.422,00 -11,1%
ROHOEL zuletzt VT-Schluss +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 63,88 63,21 +1,1% +0,67 +8,0%
Brent/ICE 67,86 67,33 +0,8% +0,53 +8,8%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold 5.079,77 4.946,40 +2,7% +133,37 +7,9%
Silber 88,15 85,425 +3,2% +2,72 +12,3%
Platin 1.943,26 1.879,26 +3,4% +64,00 +2,8%
Kupfer 6,05 6,09 -0,6% -0,04 +1,8%
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags
(Angaben ohne Gewähr)
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/mpt/cln
(END) Dow Jones Newswires
February 04, 2026 01:00 ET (06:00 GMT)
Ausgewählte Hebelprodukte auf Nintendo
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Nintendo
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
| Name | Hebel | KO | Emittent |
|---|
| Name | Hebel | KO | Emittent |
|---|
