Marktbericht

DAX schließt nach neuem Allzeithoch knapp über 17.600 Punkten - nächstes Ziel 18.000 Punkte

28.02.24 17:36 Uhr

Boom an Börse Frankfurt geht weiter: DAX am Mittwoch mit weiterem Rekordhoch - Ziel 18.000 Punkte | finanzen.net

Boom an Börse Frankfurt ging weiter: Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich zur Wochenmitte anhaltend im Rekordmodus.

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Der DAX legte zur Eröffnung der Mittwochsitzung 0,07 Prozent auf 17.569,61 Punkte zu und markierte damit direkt ein neues Allzeithoch. Der Höchststand liegt zwischenzeitlich bei 17.605,29 Einheiten. Letztendlich ging es um 0,25 Prozent auf 17.601,22 Zähler nach oben. So hoch schloss der Leitindex noch nie zuvor.

Damit setzte das Börsenbarometer seine Rekordrally den fünften Tag in Folge fort. Ein Stück weit half zur Wochenmitte, dass der US-Leitindex Dow Jones am Vorabend nach dem europäischen Börsenschluss seine Verluste etwas reduzieren konnte.

Nächste Stufe: 18.000-Punkte-Marke

"Der Aktienmarkt treibt die Anleger, die auf eine Korrektur setzen, weiter vor sich her", sagte der Marktanalyst Konstantin Oldenburger vom Broker CMC Markets. Lediglich 2,5 Prozent trennen den deutschen Leitindex noch von den 18.000 Punkten, die der Experte als nächstes Ziel bezeichnet.

Konjunkturdaten im Fokus

Bevor am Donnerstag mit Spannung erwartete Inflationssignale aus Europa und den USA veröffentlicht werden, standen am Mittwoch die revidierten Zahlen zum US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal im Blick. Das Bruttoinlandsprodukt kletterte auf das Jahr hochgerechnet um 3,2 (vorläufig 3,3) Prozent, Volkswirte hatten mit einem BIP-Wachstum von 3,3 Prozent gerechnet. Der von der US-Notenbank als Inflationsmaß favorisierte Deflator der persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg in der Kernrate um 2,1 (vorläufig 2,0) Prozent. Damit heben sich Argumente für und gegen baldige Zinssenkungen praktisch auf.

Der am Donnerstag erwartete PCE-Deflator gilt als einer der wichtigsten Inflationsindikatoren, auf den auch die US-Notenbank achtet. Sollte er höher ausfallen als erwartet, passend zu zuletzt vielfach stärkeren US-Wirtschaftsdaten, könnten die Zinssenkungshoffnungen zeitlich noch weiter nach hinten rücken. Im Blick haben die Marktteinehmer daneben diverse Reden von US-Notenbankern.

Redaktion finanzen.net / dpa-AFX / Dow Jones Newswires

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