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27.08.2010 15:00

Kleinvieh macht auch Mist

Folgen
DAX unter 6000, Dow Jones vierstellig – die zurückliegende Börsenwoche war eher eine zum Abgewöhnen. Nicht einmal der kleine Silberstreif am Horizont, die leicht rückläufigen Erstanträge auf Arbeitslosengeld in den USA, vermochen die Börsianer zu beruhigen.
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€uro am Sonntag
von Tim Schäfer, New York

Trotzdem ist die Laune der Investmentbanker besser als die Kurse es vermuten lassen. In den für Übernahmen und Fusionen zuständigen M&A-Abteilungen bei Goldman Sachs, Morgan Stanley und Co. gehen die Lichter keineswegs im aus, im Gegenteil: Sie brennen bis spät in die Nacht. Denn neben den bereits in der Titelgeschichte der morgen erscheinenden Ausgabe von Euro am Sonntag (Seite 18) aufgelisteten Milliarden-Deals kündigen sich heimlich, still und leise etliche kleinere Transaktionen an, die – zwar nicht ganz so spektakuläre, aber doch üppige – Beratungshonorare einspielen. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.

In New York weckt zum Beispiel der Putz- und Waschmittelhersteller Clorox Begehrlichkeiten. Die Nummer 2 hinter Procter & Gamble hat die Dividende 34 Jahre in Folge gesteigert und gilt als groß, aber nicht groß genug, um langfristig allein zu bleiben.

Beim Kabelfernsehkonzern Cablevision geht die Wall-Street-Gemeinde davon aus, dass der 84-jährige Hauptaktionär Charles Dolan wegen seines fortgeschrittenen abgabebereit sein könnte – auch hier wittern die Börsianer für den Fall eines Verkaus eine saftige Prämie. Zocker haben unterdessen mit Ameristar Casinos eine neue Spielwiese gefunden. Seit dem Tod des Gründers und Vorstandschefs Craig Neilsen im Jahr 2006 gab es immer wieder Gerüchte um einen bevorstehenden Verkauf. Nun wurden gleich mehrere Investmentbanken eingeschaltet, deren Mirabeiter bereits des öfteren am Firmensitz in Las Vegas gesichtet worden sein sollen.

Beim Stahlgiganten US Steel sollten Anleger dagegen nicht allzu viel auf Übernahmegrüchte geben. Realstisch ist das nicht, denn ein solcher Mega-Merger würde spätestens am Veto der Kartellbehörden scheitern.


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Beim Finanzdienstleister Ameriprise Financial wäre eine Übernahme schon realistischer. Die 1894 in Minneapolis gegeründete Gesellschaft beschäftigt ein Heer von 12000 Beratern – die viertgrößte Vertriebsmannschaft des Sektors. Sollte sich also ein – zumindest nach Börsenwert – größerer Wettbewerber mit Expansionsgelüsten tragen, wäre es einfacher, Ameriprise zu schlucken als selbst ein Team in dieser Größenordnung aufzubauen.

Wie viel Power in dem Sektor steckt, zeigt auch der vergleichseise kleine deutsche Branchenkollege Aragon. Zuletzt vermeldeten der Wiesbadener Finanzdienstleister eine Kooperation mit der Citigroup, nächste Woche kommen Zahlen, die exzellent ausfallen sollen. Der Umsatz dürfte um über 60 Prozent gestiegen sein, alle Ergebniskennzahlen sollen wieder in Plus gedreht haben. Ein Übernahmekandidat ist Aragon indes nicht, vielmehr kauft das Unternehmen selbst aggressiv zu. Und nicht nur Kleinvieh.

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