Der Handelskonzern METRO verliert weiter an Umsatz, hat aber seine Erlösprognose im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 erfüllt.
Die Umsätze sanken um 1,2 Prozent auf 59,2 Milliarden Euro, währungsbereinigt erreichte das Düsseldorfer Unternehmen jedoch ein leichtes Plus von 0,5 Prozent. Auch flächenbereinigt konnte METRO um 1,5 Prozent zulegen. Der Konzern hatte einen leichten Anstieg in Aussicht gestellt. Positiv entwickelte sich vor allem das Geschäft der Elektronikketten Media Markt und Saturn.
Die Zahlen lagen im Rahmen der Konsensprognose der Analysten. Den Ergebnisausblick eines wechselkursbereinigten leichten Anstiegs des EBIT vor Sonderfaktoren bekräftigte METRO. Für das anstehende Weihnachtsgeschäft gab sich METRO zuversichtlich und erwartet gute Geschäfte. METRO sei "optimistisch" in das laufende Quartal gestartet, hieß es. Im vierten Quartal ging der Umsatz um 1,1 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro zurück. Währungsbereinigt erzielte METRO hingegen ein Plus von 1,9 Prozent. Die stärkste Entwicklung zeigte dabei erneut der Elektronikkonzern Media-Saturn, dessen Umsatz im Schlussquartal um 3 Prozent auf 5,1 Milliarden und währungsbereinigt sogar um 4,6 Prozent zulegte. Auch flächenbereinigt stiegen die Erlöse. Dagegen sank der Umsatz in der größten Sparte Cash & Carry wegen negativer Wechselkurseffekte sowie Standortabgaben um 3,2 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro. Flächenbereinigt stand ein Plus von 1,1 Prozent zu Buche. Im wichtigen russischen Geschäft erzielte METRO ein flächenbereinigtes Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Positiv entwickelten sich hier auch Frankreich, Italien und Spanien.
Dagegen sanken die flächenbereinigten Umsätze in China, dessen Wirtschaftsentwicklung sich zuletzt abgekühlt hatte. METRO habe dort "bewusst" auf vom Umsatz her zwar volumenstarkes aber sehr margenschwaches Geschäft verzichtet. Auch in Deutschland sanken die flächenbereinigten Umsätze. METRO zufolge geschah dies jedoch nicht mehr so stark wie in den beiden Quartalen zuvor. Sorgenkind bleibt das Geschäft mit Real. Das weiterhin harte Wettbewerbsumfeld drückt auf die Entwicklung der SB-Warenhäuser. Der Umsatz sank im Schlussquartal um 3,6 Prozent, flächenbereinigt lag das Minus bei 1,6 Prozent. Im gesamten Geschäftsjahr hat METRO 14 Standorte geschlossen. Das Geschäft leidet unter anderem unter der Konkurrenz der Discounter. Um wettbewerbsfähiger zu werden, hat der Konzern ein Modernisierungsprogramm seiner Häuser beschlossen, Einkaufskooperationen geschlossen und den Tarifvertrag aufgekündigt. FRANKFURT (Dow Jones)
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