05.07.2021 10:11

Markit: Deutsche Dienstleister kommen im Juni besser in Schwung - Stärkstes Wachstum im Euroraum seit 15 Jahren

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Mit weiteren Lockerungen hat der deutsche Servicesektor im Juni an Dynamik gewonnen.
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Der von IHS Markit für den Sektor ermittelte Einkaufsmanagerindex erhöhte sich auf 57,5 von 52,8 Punkten, wie aus den finalen Daten für den Monat hervorgeht. Volkswirte hatten einen Stand von 58,1 vorhergesagt. Vorläufig war für Juni ein Wert von 58,1 ermittelt worden.

Insgesamt hat sich das Wachstum in Deutschlands Wirtschaft im Juni beschleunigt. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg auf 60,1 von 56,2 Punkten im Vormonat. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, liegt es darunter, eine Schrumpfung.

"Einhergehend mit der stark anziehenden Nachfrage schnellten allerdings auch die Kosten weiter in die Höhe, was zusammengenommen dafür sorgte, dass die Dienstleister ihre Preise so explosionsartig erhöhten, wie es in über zwanzig Jahren Datenerhebung nicht der Fall war", sagte IHS-Markit-Ökonom Phil Smith.

Dank boomender Geschäfte in Industrie und Servicesektor hat die Eurozone im Juni das stärkste Wirtschaftswachstum seit 15 Jahren verzeichnet. Der Sammelindex für die Produktion der Privatwirtschaft der Eurozone, der Industrie und Dienstleistungen umfasst, stieg auf 59,5 Zähler von 57,1 im Vormonat, wie das IHS Markit Institut bei einer zweiten Veröffentlichung berichtete.

Beim ersten Ausweis war ein Anstieg auf 59,2 Punkte gemeldet worden. Volkswirte hatten eine Bestätigung dieses Werts erwartet. Oberhalb von 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer des Markit-Instituts ein Wachstum, darunter deutet es auf ein Schrumpfen.

"Die wirtschaftliche Erholung in Europa hat im Juni einen Gang zugelegt, aber auch der Inflationsdruck hat zugenommen", sagte IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson. "Die Dienstleister erhöhen aktuell ihre Preise so stark wie seit über 20 Jahren nicht mehr, da die Kosten in die Höhe schnellen."

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Servicebereich stieg auf 58,3 Punkte von 55,2 im Vormonat. Der erste Datenausweis hatte einen Wert von 58,0 ergeben, dessen Bestätigung Ökonomen erwartet hatten.

DJG/apo/sha/cbr

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Alexander Mak / Shutterstock.com
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