08.01.2019 20:59

Warum der Kursrutsch der Apple-Aktie Warren Buffett in die Karten spielt

Nach Umsatzwarnung: Warum der Kursrutsch der Apple-Aktie Warren Buffett in die Karten spielt | Nachricht | finanzen.net
Nach Umsatzwarnung
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In der vergangenen Woche verbuchte Apple nach dem bereits schwachen Jahresende einen weiteren Kursrückschlag. Obwohl sich der Kurs immer weiter von seinem Allzeithoch entfernt, könnte Investmentlegende Warren Buffett erfreut über diese Entwicklung sein.
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Mit der Umsatzwarnung zum Weihnachtsquartal enttäuschte Apple seine Anleger - reihenweise Verkäufe ließen den Kurs des einstigen Börsenlieblings am Tag nach der Mitteilung zeitweise auf ein Tief seit April 2017 fallen. Am Handelsende am Donnerstag, den 4. Januar 2019, stand schließlich ein Minus von zehn Prozent bei 142,19 US-Dollar an der Kurstafel. Allerdings geht mit diesem Kursrutsch für mindestens eine Person ein Wunsch in Erfüllung: Berkshire Hathaway-Chef Warren Buffett hat genau auf diese Situation gewartet.

Zentraler Wert im Depot

Milliardär Warren Buffett scheint vom iPhone-Hersteller Apple begeistert zu sein. Wie Reuters in einem Bericht verlautet, betrachtet der 88 Jahre Milliardär den Konzern aus Cupertino nicht als reinen Technologiewert, sondern viel mehr als Konsumaktie, in deren Fokus das iPhone als unverzichtbarer Alltagsgegenstand steht. Wie durch das F13-Formular zuletzt hervorging, sind die Aktien des Tech-Riesen das Schwergewicht in seinem Portfolio. Im dritten Quartal 2018 machte Apple mit 252,5 Millionen Anteilsscheinen 25,79 Prozent des Depots aus.
Doch in den vergangenen Monaten hat sich viel getan: Noch Anfang Oktober des letzten Jahres erreichte der Kurs der Apple-Aktie Rekordstände und manövrierte den iKonzern über die Billion-Marke: Der Tech-Riese überschritt als erstes, börsennotiertes US-Unternehmen diesen Wert. Kurz darauf verlor Apple diesen Titel allerdings wieder, als sich eine allmähliche, weiterhin andauernde Korrektur einstellte.

Freude über Apple-Kursrutsch?

Woher rührt also die mögliche Freude des Berkshire-Gründers über die jüngste Talfahrt? Die Antwort darauf ist bei der Aktionärsversammlung im Mai 2018 in Omaha zu finden - dort verkündete Warren Buffett: "Wir würden Apple im Preis sehr gerne fallen sehen". Durch vielfältige, belastende Faktoren wurde dem 88-Jährigen der Wunsch nach günstigeren Apple-Preisen letztendlich erfüllt. Von den Rekordständen am 4. Oktober 2018 bei 233,47 US-Dollar pro Aktie hat sich der iKonzern inzwischen um über 39 Prozent entfernt, betrachtet man den Schlusswert nach der Umsatzwarnung vom 4. Januar 2019. Zwar löste sich so eine enorme Menge an Wert auch für Buffett vorerst in Luft auf, es wäre allerdings gut möglich, dass der Berkshire-CEO die Gelegenheit wie angekündigt beim Schopf ergreift, um mit Schnäppchenkäufen die größte Position in seinem Depot weiter auszubauen.

Redaktion finanzen.net

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