07.12.2021 17:44

Starke Gewinne: DAX schließt über 15.800-Punkte-Marke

Omikron-Furcht flaut ab: Starke Gewinne: DAX schließt über 15.800-Punkte-Marke | Nachricht | finanzen.net
Omikron-Furcht flaut ab
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Der DAX knüpfte am Dienstag an seinen stabileren Wochenstart an.
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Der DAX stieg zu Beginn der Dienstagssitzung um 1,08 Prozent auf 15.546,70 Punkte und konnte sein Plus im Verlauf noch deutlich ausbauen. Letztlich notierte er 2,82 Prozent höher bei 15.813,94 Punkten.

Bereits zum Wochenbeginn hatte die abgeflaute Furcht vor der Corona-Variante Omikron die Anleger aufatmen lassen. Nach dem Zick-Zack-Kurs der Vorwoche hatte sich der Deutsche Leitindex um rund 1,4 Prozent auf 15.381 Punkte erholt. Weitere Hinweise auf milde Symptome sowie bisher keine bekannten Todesfälle hätten die Besorgnis über Omikron verringert, sagte Michael Hewson, Marktanalyst bei CMC Markets.

Konjunkturdaten auf der Agenda

Auf der Konjunkturseite blickten Anleger auf die Zahlen zur deutschen Industrieproduktion. Dabei haben die deutschen Industrieunternehmen ihre Produktion im Oktober deutlich ausgeweitet. Im Vergleich zum Vormonat sei die Gesamtherstellung um 2,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit.
Daneben ging der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen im Dezember auf 29,9 (November: 31,7) Punkte zurück, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Rückgang auf 25,0 Punkten prognostiziert. Der ZEW-Index zur Beurteilung der Konjunkturlage sank auf minus 7,4 (plus 12,5) Punkte. Volkswirte hatten lediglich einen Rückgang auf plus 5,0 Punkte erwartet.

"Die deutsche Wirtschaft leidet spürbar unter den neuen Entwicklungen der Corona-Pandemie", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die Daten. Nach wie vor bestehende Lieferengpässe belasteten Produktion und Einzelhandel. Der Rückgang der Konjunkturerwartungen zeige, dass die Hoffnung auf ein wesentlich stärkeres Wachstum im nächsten halben Jahr geringer werde.

Redaktion finanzen.net / dpa-AFX

Bildquellen: Julian Mezger für Finanzen Verlag
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