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07.08.2018 14:41

QIX Dividenden Europa: Goldman Sachs rechnet bei Iberdrola dank solider Geschäfte mit starker zweiten Jahreshälfte

QIX aktuell: QIX Dividenden Europa: Goldman Sachs rechnet bei Iberdrola dank solider Geschäfte mit starker zweiten Jahreshälfte | Nachricht | finanzen.net
QIX aktuell
Die guten Vorgaben der Wall Street und die Hoffnung auf weitere positive Quartalsberichte lassen den QIX Dividenden Europa Index heute erneut ansteigen. Bis zum Nachmittag klettert der Index schließlich um 0,6% auf 10.220 Punkte.
Iberdrola will nach soliden Halbjahreszahlen mit Kapazitätsausweitungen und höherer Produktivität seine Gewinne zum Jahresende stärker steigern. Daimler führt mit Partner BAIC anscheinend Verhandlungen, um den elektrischen Smart in China bauen und günstiger anbieten zu können.

Im Dividenden-Index legt heute die Iberdrola-Aktie leicht zu und notiert damit aktuell bei 6,58 Euro. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte zuletzt die Einstufung für die Aktie nach Zahlen auf "Buy" mit dem Kursziel von 7,60 Euro bestätigt. Der Versorger habe im 1.Halbjahr die Erwartungen leicht verfehlt, aber die Jahresziele aufgrund einer wohl stärkeren 2.Jahreshälfte bestätigt, schrieben die Analysten in einer Studie.

Bei Spaniens größtem Energieversorger kletterte der Umsatz in den ersten 6 Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17,5% auf 17,6 Mrd. Euro. Während sich das operative Ergebnis (EBITDA) von Iberdrola um 17% auf rund 4,4 Mrd. Euro verbessern konnte. Zum Ergebnisanstieg hatte die erstmalige Konsolidierung der brasilianischen Tochter Neonergia mit 428 Mio. Euro beigetragen. Dazu musste das Unternehmen auch eine Belastung von 177 Mio. Euro durch Währungseinflüsse hinnehmen. Der berichtete Nettogewinn bei Iberdrola war jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 7,1% auf 1,4 Mrd. Euro gesunken. Hier war allerdings im Vorjahr ein Sondererlös von 420 Mio. Euro durch die Fusion des Windanlagenbauers Gamesa mit der Windsparte von Siemens angefallen. Dagegen verzeichnete der bereinigte Nettogewinn des Versogers einen deutlichen Anstieg von 27% auf 1,4 Mrd. Euro. Zudem hatte sich im 1.Halbjahr Iberdrolas operativer Cashflow um 873 Mio. Euro auf 3,5 Mrd. Euro klar verbessert. Damit konnten weltweite Investitionen von 2,5 Mrd. EUR (-1,2%) sowie Dividendenzahlungen in Höhe von 206 Mio. Euro vollständig finanziert werden. Für das Gesamtjahr rechnet das Management nun mit einem EBITDA von über 9 Mrd. Euro, der Nettogewinn soll gut 3 Mrd. Euro erreichen. Auch an dem Ziel, ein operatives Gewinnwachstum von knapp 48% in den kommenden 5 Jahren zu realisieren, wird festgehalten.

Iberdrola hatte für das zurückliegende Geschäftsjahr trotz der schwächeren operativen Entwicklung eine etwas höhere Dividende von 0,32 Euro ausgeschüttet. Schon Ende 2017 hatte aber der Vorstand die zukünftige Dividendenpolitik bekräftigt. Dabei wurde nicht nur eine Mindestdividende von 0,31 Euro je Aktie festgelegt. Für 2020 wird insgesamt auch eine Gewinnbeteiligung der Aktionäre von 0,37 bis 0,40 Euro anvisiert. Zudem soll in den nächsten Jahren die Ausschüttungsquote zwischen 65 bis 75% liegen. Angesichts der jüngsten Dividendenerhöhung bietet die Iberdrola-Aktie aber schon jetzt eine hohe Kapitalrendite von 4,8%.

Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Zu den heutigen Gewinnern im Dividenden-Index zählt auch die Daimler-Aktie, die aktuell ein Plus von 1,7% verbucht und damit bei 59,30 Euro notiert. Auf den Straßen der chinesischen Mega-Metropolen könnte das Smart-Modell des Stuttgarter Autobauers als elektrischer Kleinstwagen durchaus einige Verkehrsprobleme lösen. Noch hält sich die Nachfrage in China allerdings in Grenzen, da der Preis für das importierte Elektroauto noch nicht konkurrenzfähig ist. Um die Nachfrage aber anzuschieben, denkt Daimler darüber nach, den elektrischen Smart in China zu bauen, berichtet nun die Finanzagentur Bloomberg unter Berufung auf Unternehmenskreise. Demnach sei der Konzern bereits in Verhandlungen mit dem langjährigen chinesischen Partner BAIC, um ein gemeinsames Joint-Venture zur Smart-Produktion aufzubauen. Erst im März hatte sich Daimler mit 4% an der BAIC-Tochter Beiijng Electric Vehicle (BJEV) beteiligt, um weitere Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Zwar weist das Unternehmen die Verkäufe der Marke für den chinesischen Markt nicht separat aus, doch Analysten zufolge dürften sie nicht allzu hoch ausfallen. Im vergangenen Jahr hatte Smart weltweit rund 135.000 Fahrzeuge verkauft und damit 7% weniger als im Jahr zuvor. Von Daimler wurden bislang auch alle Smart-Versionen in China importiert. Die neue Kooperation soll die Modelle aber nicht nur günstiger machen, sondern die Daimler-Marke auch vor den Risiken möglicher Handelskonflikte schützen. Allerdings waren bisherige Elektro-Kooperationen des Konzerns in China nur bedingt erfolgreich. Zwar baut Daimler gemeinsam mit dem chinesischen Autokonzern BYD seit 2012 die Submarke Denza für den lokalen Markt. Von 2014 bis 2017 konnte die Marke in dem Millionenmarkt aber nur rund 10.000 Stück absetzen.

Wenn Sie den QIX Dividenden Europa Index nachbilden wollen, bietet sich ein Index-Tracker der UBS an.

Hinweis: Da der QIX Dividenden Europa Index von finanzen.net und der Traderfox GmbH, einer Tochtergesellschaft der finanzen.net GmbH, entwickelt wurde, partizipieren die finanzen.net GmbH und die TraderFox GmbH indirekt oder direkt an der Vermarktung des QIX Dividenden Europa. Dies betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.

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