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13.03.2018 19:59
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Tester fällen vernichtendes Urteil: Teslas Model 3 ist "entsetzlich"

Schlechte Kritiken: Tester fällen vernichtendes Urteil: Teslas Model 3 ist "entsetzlich" | Nachricht | finanzen.net
Schlechte Kritiken
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Produktionsprobleme beim Model 3 waren schon vor Monaten das Gesprächsthema bei Tesla-Gegnern. Doch die negativen Schlagzeilen reißen nicht ab - Tester beschrieben das Model 3 nun als "entsetzlich".

"Komfort ist nicht seine Stärke"

"AUTO BILD" hatte kürzlich die Möglichkeit, Teslas Model 3 heimlich in den USA Probe zu fahren und hat von den Eindrücken mit dem 35.000-US-Dollar-Flitzer berichtet. Der Innenraum sei "reduziert, modern und luftig", urteilte das Blatt. Das Model 3 werde per Smartphone geöffnet. Das Cockpit bestehe aus einem Lenkrad mit zwei kleinen Knöpfen, über die nahezu alles geregelt werde. In der Mittelkonsole befinde sich ein 15-Zoll-Touchscreen - ein Head-up-Display gebe es allerdings nicht, man müsse also stets weg von der Straße hin zur Mitte der Konsole schauen. Gestartet werde der Motor über einen Hebel rechts am Lenkrad, mit welchem ebenfalls geschaltet werde. Per Doppelklick könne man den autonomen Fahrmodus aktivieren. "AUTO BILD" fasst zusammen: Mit der Reichweite von etwa 500 Kilometern könne das Model 3 nicht überzeugen und auch der "Komfort ist nicht seine Stärke".

"Schlechteste Verarbeitungsqualität"

Auch das Magazin "Green Car Reports" hat sich einen eigenen Eindruck über das Model 3 verschafft und zeigt sich alles andere als begeistert. Der Touchscreen, über den quasi das komplette Auto gesteuert werde, soll beim Test versagt haben - es habe nicht reagiert, stattdessen sei aber die Stereoanlage ohne Ankündigung auf voller Lautstärke los gegangen.

Inzwischen sei ein Großteil der Probleme zwar behoben worden, die Tester zeigen sich trotz allem enttäuscht. Sie beschreiben das Model 3 als Fahrzeug mit der "schlechtesten Verarbeitungsqualität" aller Hersteller, die sie "in den letzten zehn Jahren" getestet hätten. John Voelcker von Green Car Reports glaubt sogar, ein Chevrolet, Hyundai oder Toyota würde die Fabrik in diesem Zustand nicht verlassen.

"Wie ein Kia aus den 90ern"

Auch der Internetblog "AutoLine" ließ zuletzt kein gutes Haar am Model 3. In einem Test in Zusammenarbeit mit "Munro", einem Unternehmen das die Qualität von Produkten aus der Automobil- und Luftfahrtbranche testet, bezeichnet dessen Firmenchef Sandy Munro das Model 3 wie ein "Kia aus den 90er Jahren". Die ungleichen Spaltmaße in der Karosserie könne man "vom Mars aus sehen" und auch die fehlenden Türentriegler an den Hintertüren seien im Falle eines Unfalls alles andere als praktisch. Zudem sei die Notfall-Schnittstelle zur Unterbrechung der Stromzufuhr wegen des komplizierten Öffnungsmechanismus der Fronthaube sehr schwer erreichbar. "Ich kann mir nicht vorstellen, wie man solch ein Fahrzeug überhaupt auf den Markt bringen konnte", zieht Munro sein Fazit.

Ein spaßiges Fahrerlebnis mit Mängeln

"Consumer Reports" schreibt, es mache Spaß, das Model 3 zu fahren, allerdings weise es einige Mängel auf. Das "straffe Fahrverhalten", die schnelle Beschleunigung sowie der Autopilot konnten im Test wohl überzeugen. Zudem berichtet die Verbraucherorganisation von einer "fantastischen" Fahrersitzposition - andere Tester bemängelten diese zuvor. Consumer Reports kritisiert allerdings, wie auch "AUTO BILD", das große Display in der Mittelkonsole. "Wenn es jemals ein Auto gab, das ein Head-up-Display benötigt, dann ist es das Model 3", heißt es in dem Bericht.

Ob das Model 3 im Endeffekt tatsächlich derart schlecht ist, bleibt vermutlich Ansichtssache - denn im Netz kursieren neben diesen vernichtenden Kritiken bereits eine Vielzahl positiver Testurteile, die lediglich von anfänglichen "Kinderkrankheiten" sprechen. Viele werfen den Testern zudem vor, Partei zu ergreifen und nicht das Model 3 selbst, sondern vielmehr Tesla zu bewerten.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Tesla

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