28.06.2019 21:11

JPMorgan-CEO Dimon: Krise durch Studentenkredite in den USA

Schuldenerlass im Wahlkampf: JPMorgan-CEO Dimon: Krise durch Studentenkredite in den USA | Nachricht | finanzen.net
Schuldenerlass im Wahlkampf
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Heutzutage müssen Studenten oftmals bereits Kredite aufnehmen, um ihr Studium finanzieren und ihre Lebenshaltungskosten decken zu können. JPMorgan-Chef Jamie Dimon betrachtet diese Entwicklung kritisch.
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Während ein Student in den Neunzigern durchschnittlich noch um die 10.000 US-Dollar Schulden hatte, belaufen sich diese, wie CNBC berichtet, inzwischen im Durchschnitt auf 30.000 US-Dollar. Die Höhe der Schulden aus Krediten, die Studenten in den USA erhalten haben, liegt derzeit bei rund 1,6 Billionen US-Dollar. Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, äußerte sich in einem Interview mit Andy Serwer von Yahoo Finance sehr kritisch gegenüber dieser leichtfertigen Vergabe von Darlehen: "Was wir gemacht haben ist eine Schande und es verletzt Amerika." In einem Brief erklärte Dimon, dass die unvernünftige Kreditvergabe an Studenten inzwischen ein ernsthaftes Problem geworden sei und laut aktuellen Untersuchungen beginne Einfluss auf die US-Wirtschaft zu nehmen.

Lösung des Problems: Schuldenschnitt?

Seiner Meinung nach müsse die Politik das Problem mit der Verschuldung der Studenten wieder in Ordnung bringen und wenn nötig auch Schulden erlassen. Anschließend sei es wichtig an anderer Stelle zu helfen, so dass Studenten künftig die Aufnahme an Hochschulen ermöglicht bzw. erleichtert werde. Zudem sollte seiner Meinung nach sichergestellt werden, dass Universitäten mehr Verantwortung übernehmen und dafür sorgen, dass Studenten, wenn sie schon gezwungen sind ein Darlehen aufzunehmen, ihr Studium gut abschließen und im Anschluss daran einen anständigen Job erhalten, um ihre Kredite wieder abbezahlen zu können.

US-Wahlkampf

Auch in Hinblick auf die Wahlen 2020 ist das Thema in den Fokus einiger demokratischer US-Präsidentschaftsanwärter gerückt. Senatorin Elizabeth Warren wolle Haushalten mit Einkommen unter 100.000 US-Dollar einen Schuldenerlass von 50.000 US-Dollar ermöglichen, während solche mit einem Einkommen zwischen 100.000 und 250.000 US-Dollar zum Erhalt von Steuerermäßigungen berechtigt sein würden. Bernie Sanders dagegen stellte zur Lösung des Problems einen Plan vor, nach dem Millionen US-Amerikaner von ihren Studienschulden befreit würden. Das Geld solle dann durch eine neue Gebühr auf Transaktionen an der Börse wieder eingenommen werden. Diese müssten Investoren entrichten. Herauszufinden, wie dies umgesetzt werden könnte und welche Auswirkungen eine solche zusätzliche Abgabe haben könnte, überlasse der JPMorgan-Chef, dem Yahoo Finance-Bericht zufolge, aber den Politikern.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Pakhnyushcha / Shutterstock.com, Jemal Countess/Getty Images for Time

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