Bank of America verdient deutlich weniger - BoA-Aktie tiefer

Niedrige Zinsen und höhere Kosten aufgrund der Corona-Krise haben die Bank of America zum Jahresende belastet.
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Im Schlussquartal fiel das Nettoergebnis verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um gut ein Fünftel auf 5,5 Milliarden Dollar (4,5 Mrd Euro), wie das Geldhaus am Dienstag in Charlotte mitteilte. Die Erträge sanken um zehn Prozent auf 20,1 Milliarden Dollar. Bankchef Brian Moynihan zeigte sich dennoch zufrieden - das Unternehmen erhole sich weiter von den "dramatischen Folgen" der Pandemie.
Der rege Betrieb an den Finanzmärkten ließ das Handelsgeschäft mit Wertpapieren florieren, doch besonders die wichtige Privatkundensparte spielte deutlich weniger ein. Obwohl die Bank of Americaihre Risikovorsorge für faule Kredite senkte, litt die Bilanz unter geringeren Zinseinnahmen und Gebühren etwa im Kreditkartengeschäft. Zudem drückten hohe Ausgaben für coronabedingte Sicherheitsmaßnahmen für Mitarbeiter und Kunden den Gewinn. Im gesamten Geschäftsjahr ging das Ergebnis von 27,4 Milliarden auf 17,9 Milliarden Dollar zurück.
Die Aktie der Bank of America sinkt im Handel an der NYSE zeitweise 0,35 Prozent auf 32,90 US-Dollar.
CHARLOTTE (dpa-AFX)
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