ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
EZB: Euroraum-Leistungsbilanzüberschuss sinkt im November stark
Der Leistungsbilanzüberschuss des Euroraums ist im November stark gesunken. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) betrug der Aktivsaldo saisonbereinigt nur 9 (Vormonat: 27) Milliarden Euro. In der Handelsbilanz ergab sich ein Überschuss von 24 (33) Milliarden Euro, wobei die Exporte auf dem Vormonatsniveau von 235 Milliarden Euro stagnierten, aber die Importe auf 211 (203) Milliarden Euro anzogen.
Von der Leyen: Grönlands Souveränität ist "nicht verhandelbar"
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat erklärt, dass die Souveränität Grönlands "nicht verhandelbar" sei, während sie versucht, einen Mittelweg zwischen der Unterstützung Dänemarks und der Beschwichtigung der USA zu finden. Bei ihrer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte von der Leyen, Europa bereite eine eigene Strategie zur Sicherung der Arktis vor und werde dabei mit den USA zusammenarbeiten.
Trump hält Treffen zu Grönland in Davos ab
US-Präsident Donald Trump hat nach einem "sehr guten" Telefonat mit dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte einem Treffen über Grönland auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos zugestimmt. "Ich hatte ein sehr gutes Telefongespräch mit Mark Rutte, dem Generalsekretär der Nato, bezüglich Grönland", schrieb Trump auf Truth Social. "Ich habe einem Treffen der verschiedenen Parteien in Davos in der Schweiz zugestimmt. Wie ich jedem sehr deutlich gemacht habe, ist Grönland für die nationale und weltweite Sicherheit unerlässlich. Es kann kein Zurück geben - darin sind sich alle einig!"
Trump droht Frankreich mit 200 Prozent Zoll auf Wein und Champagner
US-Präsident Donald Trump hat mit Zöllen in Höhe von 200 Prozent auf französische Weine und Champagner gedroht. Damit will er den französischen Präsidenten Emmanuel Macron dazu bewegen, seinem "Board of Peace" beizutreten. Trump hatte im vergangenen Jahr ein "Gaza Board of Peace" als Teil des Waffenstillstandsabkommens zwischen Israel und der Hamas angekündigt. In diesem Monat weitete er die Rolle des geplanten Gremiums aus. Einem Statut zufolge, das an potenzielle Mitglieder - darunter führende Staatsmänner - versandt wurde, ist für einen ständigen Sitz eine Gebühr von 1 Milliarde Dollar vorgesehen.
DJG/DJN/apo
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January 20, 2026 07:30 ET (12:30 GMT)