Carlyle und GIC verzichten wohl auf Beteiligung an AmEx-Sparte

Die Beteiligungsgesellschaft Carlyle und der Staatsfonds GIC aus Singapur wollen offenbar darauf verzichten, wie geplant 20 Prozent an der American Express Global Business Travel zu übernehmen.
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Das Unternehmen hat derzeit schwer unter der Corona-Krise zu leiden, der Umsatz ist eingebrochen, wie mehrere Informanten weiter berichten.
Die Transaktion war im Dezember angekündigt worden und bewertet den Dienstleister für Hotel- und Flugbuchungen mit 5 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen gehört zur Hälfte dem Kreditkartenanbieter American Express (AmEx). Carlyle und GIC hätten AmEx Global Business Travel nun aber darüber informiert, von der Transaktion zurückzutreten, hieß es von den Informanten.
American Express hatte eine Hälfte der Tochter 2014 an den Investor Certares verkauft, der nun einen Teil davon an Carlyle und GIC weiterreichen wollte.
Ein Sprecher des Buchungs-Dienstleisters sagte, das Unternehmen arbeite mit seinen existierenden Aktionären zusammen und es gebe keine Gefahr, mit dem aktuellen Geschäftsumfeld fertig zu werden. Informanten berichten unterdessen, die Umsätze von AmEx Global Business Travel seien wegen der Pandemie um 70 Prozent gefallen.
Von AnnaMaria Andriotis und Miriam Gottfried
NEW YORK (Dow Jones)
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