25.02.2019 22:07

So will VW den Konzern in eine E-Auto-Zukunft führen

Volkswagen ID: So will VW den Konzern in eine E-Auto-Zukunft führen | Nachricht | finanzen.net
Volkswagen ID
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Lange behandelte der deutsche Autobauer das Thema Elektromobilität recht stiefmütterlich. Das soll sich nun ändern. Nun stellte Volkswagen seine neue Elektro-Strategie vor.
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In einer Pressemitteilung präsentierte VW seine ambitionierten Ziele in Sachen E-Mobilität. So plant der Konzern offenbar, im Bereich nachhaltige Mobilität zum Vorreiter zu werden und anderen namhaften Elektroautobauern wie beispielsweise Tesla den Rang abzulaufen. Die Wende ist überfällig, denn lange hing der deutsche Autokonzern im Elektro-Bereich hinterher. Damit soll nun Schluss sein.

Das neue Elektroauto Volkswagen ID

So stellt der Autoproduzent sein innovatives Elektroauto, den Volkswagen ID, vor, der die überfällige Elektro-Offensive anführen soll. Der Clou: Von der Herstellung bis zur Auslieferung soll das Fahrzeug in der Bilanz CO2-neutral sein. Entscheidet sich der Autokäufer auch darüber hinaus, nur Strom aus erneuerbaren Quellen zu nutzen, könnte das Gefährt gar über seine gesamte Lebensdauer eine klimafreundliche Bilanz ausweisen, heißt es in der Pressemeldung. Dies ist ein Novum bei den Wolfsburgern. Dabei geht es nicht nur darum, das Auto an sich klimaneutral zu gestalten, sondern die ganze Wertschöpfungskette so umzubauen, dass weniger CO2-Emissionen produziert werden. VW beziffert dabei die CO2-Einsparungen bei der Herstellung des VW ID auf eine Million Tonnen. Um auch die VW-Zulieferer zu einer besseren Klimabilanz zu bewegen, sollen künftig Nachhaltigkeitskriterien eingerichtet werden, die schon bei der Rohstoffgewinnung von beispielsweise Kobalt oder Stahl Anwendung finden sollen. Hält sich ein VW-Partner nicht an die Kriterien, wird die Zusammenarbeit beendet, wie es ein Volkswagen-Manager gegenüber der Financial Times formulierte.

Weitere Modelle in Planung

Der ID soll nicht das einzige bilanziell klimafreundliche Elektroauto VWs bleiben. So gab Volkswagen in der Pressemeldung des Weiteren bekannt, mehr als 20 neue E-Modelle zu planen. Zu diesem Zweck seien bis 2023 Investitionen in Höhe von ca. neun Milliarden Euro in den Bereich E-Mobilität geplant.

VWs Ökostromtochter "Elli"

Es ist nicht die erste Nachricht in Sachen Elektro-Strategie, die dieses Jahr seitens der Wolfsburger die Runde macht. Erst im Januar verkündete der deutsche Autokonzern den Start seiner Stromtochter "Elli", die seit Anfang Februar ausschließlich grünen Strom anbietet. Der Launch ist ein strategischer Schritt, denn somit wird es Volkswagen-Kunden ermöglicht, zu den neuen Elektroautomodellen gleich die benötigte Ladeinfrastruktur zu nutzen. Trotzdem versteht sich die VW-Tochter auch als Alternative zu herkömmlichen Stromanbietern, wie es in einem Bericht des Handelsblatts heißt. Der grüne Strom stamme dabei aus Wind- und Wasserkraftanlagen. Bei Bedarf werde allerdings auch hinzugekauft.

Grün durch Zertifikatehandel?

Auch das Werk in Zwickau, das den VW ID Ende dieses Jahres herstellen wird, bezieht schon jetzt externen Strom aus erneuerbaren Energien, wie es in der Pressemitteilung heißt. Trotzdem gäbe es produktionsbedingt einige Emissionen, die nicht zu vermeiden wären. Um deren Auswirkungen bilanziell auszugleichen, investiert der deutsche Autobauer in zertifizierte Klimaprogramme. Genau hierin liegt jedoch ein Kritikpunkt gegenüber der angekündigten Wende. Denn die konkreten Nachhaltigkeitsmaßnahmen, die der Konzern anstrebt, wurden bis dato nicht offengelegt, kritisiert der Bereichsleiter für Ressourcen und Mobilität vom Ökoinstitut, Florian Hacker, gegenüber dem "Manager Magazin". Allerdings könnten die von VW getroffenen Maßnahmen nur so auf ihre Wirksamkeit hin bewertet werden. Es bleibt also abzuwarten, wie die angestrebten Nachhaltigkeitskriterien konkret umgesetzt werden und ob das Unternehmen dabei beispielsweise auf den Bau eigener nachhaltiger Stromquellen setzt, oder bei der Verbesserung der Klimabilanz auf den Erwerb von Grünstromzertifikaten setzt.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: JuliusKielaitis / Shutterstock.com, Bocman1973 / Shutterstock.com

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