Zypries nimmt sich VW wegen mangelnder Aufklärung im Abgasskandal vor

Im VW-Abgasskandal hat die neue Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) die Konzern-Spitze angegriffen.
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Mit Blick auf den Streit um die neuen Aussagen von Konzern-Patriarch Ferdinand Piëchs sagte die SPD-Politikerin der Bild-Zeitung, Volkswagen biete "derzeit kein sehr gutes Erscheinungsbild" in der Öffentlichkeit. "Es wird höchste Zeit, dass alle Beteiligten sich zusammensetzen, um diesen Eindruck zu beheben", verlangte Zypries.
Ihr SPD-Parteifreund Hubertus Heil nannte die Millionen-Abfindung für die VW-Ethik-Beauftragte Christine Hohmann-Dennhardt ungehörig. "Es ist nicht in Ordnung und es entspricht nicht dem Gerechtigkeitsgefühl, wenn Leistung und Vergütung in diesem Land so auseinandergehen", sagte er dem Blatt.
Hohmann-Dennhardt bekommt nach nur einem Jahr Arbeit bei dem Wolfsburger Autokonzern laut Medienberichten eine Abfindung von 12 Millionen Euro. Die Juristin ist selbst Mitglied der Sozialdemokraten. Der niedersächsische SPD-Ministerpräsident Stephan Weil hatte die üppige Vergütung für Hohmann-Dennhardt in seiner Funktion als VW-Aufsichtsrat allerdings durchgewunken.
BERLIN (Dow Jones)
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Bildquellen: PAUL J. RICHARDS/AFP/Getty Images