23.10.2020 17:56

Wirecard-Aktie im Plus: Wirecard-Insolvenzverwalter verkauft Nordamerikageschäft an Syncapay - 300 Millionen erlöst?

Wichtiger Meilenstein: Wirecard-Aktie im Plus: Wirecard-Insolvenzverwalter verkauft Nordamerikageschäft an Syncapay - 300 Millionen erlöst? | Nachricht | finanzen.net
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Der Insolvenzverwalter des Zahlungsabwicklers Wirecard hat das Nordamerika-Geschäft an eine von Finanzinvestoren finanzierte US-Holding namens Syncapay verkauft.
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Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden, und Insolvenzverwalter Michael Jaffe sagte, er sei sehr zufrieden mit dieser Lösung für Wirecard North America. "Mit dieser Transaktion haben wir einen wichtigen Meilenstein bei der Verwertung des Vermögens der Wirecard AG im besten Interesse der Gläubiger erreicht", erklärte Jaffe weiter.

Wirecard North America ist einer der Marktführer in den Vereinigten Staaten für die Ausgabe von Prepaid-Kreditkarten für Auszahlungen, Incentive- und Kompensationszahlungen. Der Erwerb ist die zweite große Übernahme durch Syncapay in diesem Sektor nach der Akquisition von daVinci Payments in 2017. Die Übernahme wird von durch die Investment-Management-Firma Centerbridge Partners beratene Fonds finanziert, die auch Mehrheitsgesellschafter der Syncapay Inc. werden. Weitere Syncapay Gesellschafter sind Bain Capital Ventures, Silversmith Capital Partners, MissionOG und NYCA.

Bereits im August wurde die brasilianische Tochtergesellschaft von Wirecard, die nach einem Bilanzskandal zusammengebrochen war, an die PagSeguro-Gruppe verkauft. Diese Transaktion soll laut Mitteilung Ende Oktober abgeschlossen sein.

Verkauf von Wirecard Nordamerika bringt wohl über 300 Mio EUR ein

Der Verkauf von Wirecard North America hat dem insolventen Unternehmen einem Zeitungsbericht zufolge einen dreistelligen Millionenerlös eingebracht. Wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, wurden mit den Verkauf des Nordamerika-Geschäfts 300 Millionen Euro erlöst. Das decke allerdings nur einen kleinen Teil der Schulden, die sich auf insgesamt 3,2 Milliarden Euro belaufen.

Ein Sprecher des Insolvenzverwalters der Wirecard AG sagte auf Anfrage von Dow Jones Newswires, über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Die ersten, noch unverbindlichen Angebote für Wirecard North America waren laut Zeitung um einiges höher als die jetzt erzielten mehr als 300 Millionen Euro. Die weltweite Berichterstattung über den Wirecard-Skandal wie auch die Corona-Pandemie hätten sich dann aber als große Belastung erwiesen.

Für die Wirecard-Aktien ging es im XETRA-Geschäft letztlich um 2,36 Prozent auf 0,6109 Euro nach oben.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images

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