Bitcoin fällt unter 64.000 US-Dollar - 'Toxische Mischung'

05.02.26 21:24 Uhr

NEW York (dpa-AFX) - Der Bitcoin ist am Donnerstag im Verlauf unter 64.000 US-Dollar gerutscht. So tief hatte er zuletzt 2024 notiert. Seit Jahresanfang hat die bekannteste Kryptowährung damit etwa ein Viertel verloren. Eine toxische Mischung aus Zinsängsten, der Auflösung hoch gehebelter Positionen und Gewinnmitnahmen treibe Investoren in die Flucht, schrieb Experte Timo Emden von Emden Research. Viele Marktteilnehmer stünden vor der schwierigen Entscheidung, an ihren Positionen festzuhalten oder angesichts der zunehmenden Unsicherheit die Reißleine zu ziehen.

Der Wert des Bitcoin war im vergangenen Jahr um mehr als sechs Prozent gefallen. Es war den Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge erst das vierte Verlustjahr in der noch jungen Geschichte der Digitalwährung, die es seit 2009 gibt.

Seit dem Start der Digitalwährung hat der Kurs kräftig zugelegt - so lag der Kurs in den Anfangsjahren im Cent-Bereich. Aber auch in den Jahren danach hatte die Notierung lange im dreistelligen Dollar-Bereich gelegen. Richtig rasant ging es dann ab Ende 2012 nach oben./he