23.01.2019 18:38

Goldman Sachs mit überraschender Prognose für das Britische Pfund

Brexit im Fokus: Goldman Sachs mit überraschender Prognose für das Britische Pfund | Nachricht | finanzen.net
Brexit im Fokus
Folgen
Die Brexit-Blockade verunsichert weiterhin die Märkte. Vor diesem Hintergrund überrascht nun Goldman Sachs mit ihrem Ausblick für die weitere Entwicklung des Britischen Pfunds.
Werbung
In der vergangenen Woche ist die britische Premierministerin Theresa May im Parlament mit dem von ihr mit der EU ausgehandelten Austrittsvertrag noch desaströs gescheitert. Seither warten die Märkte und politischen Akteure auf Klarheit. Der deutsche Außenminister Heiko Maas beschrieb die Situation etwa folgendermaßen: "Letztlich reicht es nicht, wenn man in London entscheidet, was man nicht will. Sondern die müssen jetzt entscheiden, was sie wollen".
Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.

Doch kein Brexit?

Doch trotz des Schlingerkurses der Briten befürchtet man bei Goldman Sachs nicht, dass es zu einem Austritt ohne Abkommen mit all seinen chaotischen Folgen für die Wirtschaft kommen wird. "Die Entwicklungen der vergangenen Woche deuten unserer Ansicht nach darauf hin, dass es zu einem späteren, weicheren Brexit, oder vielleicht sogar zu gar keinem Brexit kommen wird", erklärte Zach Pandl, Vize-Chef für weltweite Währungen und Emerging-Market-Strategie bei Goldman Sachs in einem Interview mit dem TV-Sender "Bloomberg".

Dass das Britische Pfund in den letzten fünf Wochen zugelegt hat, könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Märkte den Optimismus von Zach Pandl teilen. Denn trotz Mays gegenteiliger Beteuerungen, erhöht ihre Niederlage vor dem Parlament womöglich die Chance auf ein neues Referendum, mit dem ein Austritt aus der Staatengemeinschaft doch noch abgewendet werden könnte.

Starkes Pfund erwartet

Angesichts dieser Aussichten geht der Experte der US-Investmentbank davon aus, dass sich das Pfund in diesem Jahr besser als die Währungen aller anderen G-10-Staaten entwickeln wird. Denn trotz der anhaltenden Unsicherheit sieht Pandl viel Aufwärtspotential für das Britische Pfund.

Eine Bloomberg-Umfrage ergab ein ähnliches Bild: Demnach gehen die befragten Ökonomen davon aus, dass das Pfund bis Ende des Jahres um mehr als 5 Prozent auf 1,36 Dollar zulegen wird. Laut dieser Umfrage dürften sich nur die Währungen Norwegens und Schwedens stärker entwickeln.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: focal point / Shutterstock.com, Bartosz Zakrzewski / Shutterstock.com
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,07160,0035
0,32
Japanischer Yen135,7500-0,1700
-0,13
Pfundkurs0,84930,0000
0,00
Schweizer Franken1,02850,0012
0,12
Russischer Rubel68,07024,4085
6,92
Bitcoin27244,2700-429,0137
-1,55
Chinesischer Yuan7,20970,0608
0,85

Heute im Fokus

Ukraine-Krieg im Ticker: DAX im Plus -- Asiens Börsen schließen überwiegend tiefer -- Musk schichtet Finanzierung für Twitter-Deal um -- NVIDIA-Bilanz enttäuscht -- Tesla, Apple, VW im Fokus

Russische Notenbank reduziert Leitzins merklich. freenet-Aktie mit Kursplus: Goldman Sachs hebt den Daumen. Positive Citigroup-Studie stützt Bayer-Aktie. HSBC erwägt angeblich Börsenlisting des Indonesiengeschäfts. Fed will weiter an Zinsschraube drehen. SEC will strengere Regeln für nachhaltige Investmentfonds.
Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln