15.08.2022 06:09

BaFin sieht Probleme bei Banken wegen Zinsanstiegs - Skepsis bei Krypto-Plänen um Bitcoin und Ethereum

Fehlende Absicherung: BaFin sieht Probleme bei Banken wegen Zinsanstiegs - Skepsis bei Krypto-Plänen um Bitcoin und Ethereum | Nachricht | finanzen.net
Fehlende Absicherung
Folgen
Angesichts des Zinsanstiegs könnten nach Einschätzung der Finanzaufsicht BaFin einige Banken vor schwierigeren Zeiten stehen.
Werbung
"Ich gehe davon aus, dass eine kleinere zweistellige Zahl von Banken ernsthafte Probleme bekommt", sagte Exekutivdirektor Raimund Röseler dem "Handelsblatt". Geldhäuser hätten langfristige Kredite zu niedrigen Zinsen vergeben, müssten für die Refinanzierung nun aber mehr zahlen. "Gegen dieses Risiko haben sich nicht alle Häuser ausreichend abgesichert", sagte Röseler der Zeitung.

Gleichzeitig warnte er Geldhäuser vor möglichen Folgen eines Einstiegs in das Geschäft mit Kryptowährungen wie beispielsweise Bitcoin oder Ether. "Institute sollten nur Geschäfte machen, die sie verstehen - und meine Vermutung ist, dass die allermeisten Kredithäuser sich mit Kryptoassets nicht ausreichend gut auskennen." Röseler sagte weiter: "Wenn sie den Handel mit Bitcoin anbieten, kann dies in der Öffentlichkeit den Eindruck erwecken, dass Kryptoassets auch stabile Wertanlagen oder sogar durch die Einlagensicherung gedeckt sind." Beides sei aber nicht der Fall.

Werbung
Bitcoin und andere Kryptos mit Hebel handeln (long und short)
Bitcoin und andere Kryptowährungen haben zuletzt deutlich korrigiert. Handeln Sie Kryptos wie Bitcoin oder Ethereum mit Hebel bei der Nr. 1 unter Deutschlands CFD-Anbietern und partizipieren Sie an steigenden wie fallenden Notierungen.
Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.

Ende Juni hatte sich bereits der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) zurückhaltend geäußert. Es sei "Aufgabe von Sparkassen, Kundinnen und Kunden vor unkalkulierbaren Risiken zu schützen", teilte eine Verbandssprecherin seinerzeit auf Nachfrage mit. "Deswegen empfehlen die Gremien den Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe, den Handel mit Kryptowährungen nicht anzubieten." Mitte Dezember 2021 war bekannt geworden, dass in der Sparkassen-Finanzgruppe über den Einstieg in den Kryptohandel nachgedacht wird. Letztlich entscheidet jede Sparkasse eigenständig, ob sie den Handel mit Bitcoin und Co. anbietet oder nicht.

/chs/DP/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: nitpicker / Shutterstock.com, Zapp2Photo / Shutterstock.com
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs0,9595-0,0015
-0,15
Japanischer Yen138,9630-0,0845
-0,06
Pfundkurs0,8958-0,0039
-0,43
Schweizer Franken0,9504-0,0045
-0,47
Russischer Rubel56,95520,7396
1,32
Bitcoin20397,9315421,6115
2,11
Chinesischer Yuan6,88760,0324
0,47

Heute im Fokus

Stabilisierung: DAX fällt zum Handelsschluss zurück -- Mögliche Sabotage legt Nord Stream 1 & 2 lahm -- KWS SAAT erwartet weiteres Wachstum -- Daimler Truck, VERBIO, GSW im Fokus

Volkswagen-Betriebsratsversammlung über Zukunft des Werkes Kassel - Energiekrise belastet. Faraday Future legt Streit mit Großaktionär bei. Henkel liefert nicht nutzbare Abwärme an Stadtwerke Düsseldorf. Bernstein reduziert Kursziel für HelloFresh. Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway will zügig wieder Gewinne verbuchen. Jungheinrich-Aufsichtsratschef Frey geht im kommenden Jahr.

Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Sollte Deutschland Kampfpanzer und weitere schwere Waffen an die Ukraine zu liefern

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln