finanzen.net
19.06.2020 23:17

Marktexperte Roach warnt vor Dollar-Crash

Innerhalb von zwei Jahren: Marktexperte Roach warnt vor Dollar-Crash | Nachricht | finanzen.net
Innerhalb von zwei Jahren
Folgen
Stephen Roach rechnet mit einem Crash des US-Dollars in den nächsten zwei Jahren. Eine mögliche Folge sei eine Stagflation ähnlich der Ölkrise in den 1970er Jahren.
Werbung
• Einbruch des US-Dollars um 35 Prozent erwartet
• Rekordtief für US-Sparquote in Aussicht
• Dollar-Crash möglicherweise in den nächsten zwei Jahren
Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

US-Wirtschaft im Ungleichgewicht

Das Zusammenspiel einer weltweiten Wirtschaftslandschaft im Wandel und einem erheblichen US-amerikanischen Haushaltsdefizit werde laut Wirtschaftswissenschaftler und Marktexperte Stephen Roach in naher Zukunft zu einem Crash des US-Dollars führen. "Die US-amerikanische Wirtschaft wird bereits seit einiger Zeit von signifikanten Makro-Ungleichgewichten heimgesucht", erklärt der Finanzexperte im Interview mit CNBC und bezieht sich dabei auf das Spar- und Leistungsbilanzdefizit der USA. So vermutet er einen Einbruch des US-Dollars um 35 Prozent gegenüber anderen Leitwährungen. Weiter geht er davon aus, dass sich die sowieso schon schlechte Ausgangssituation weiter zuspitzen werde, wenn das Haushaltsdefizit der USA in den kommenden Jahren noch erweitert wird.

Kritik an US-Wirtschaftspolitik

Zwar verläuft der US-Dollar-Index in diesem Jahr bisher relativ gleichmäßig, was laut Roach jedoch kein Grund dafür sei, sich in Sicherheit zu wiegen. Stattdessen vermutet er, dass die inländische Sparquote niedriger ausfallen werde als jemals zuvor in den USA oder einer anderen führenden Wirtschaft in der Wirtschaftsgeschichte. Ein möglicher Grund für den Crash sei aber auch, dass sich die USA von der Globalisierung abwenden und vom Rest der Welt isolieren. Gerade diese Kombination halte er für gefährlich.

Mögliche Stagflationskrise

Den genauen Zeitpunkt des Crashs könne Roach nicht bestimmen, er vermutet aber, dass es in den nächsten ein bis zwei Jahren soweit sein werde, eventuell aber auch erst später. Sicher sei aber, dass der Crash komme. Umso wichtiger sei es, dass Investoren seine Warnung ernst nähmen. "Es handelt sich um eine negative Implikation für US-Finanzanlagen", so Roach weiter. "Es deutet alles auf die Wahrscheinlichkeit einer höheren Inflation hin, da wir mehr teurere ausländische Waren aus Übersee importieren, und das wirkt sich wiederum negativ auf die Zinssätze aus". Ein Crash könne zu einer Stagflation ähnlich der Ölkrise in den späten 1970er Jahren führen, als die Preise stark stiegen, das wirtschaftliche Wachstum aber still stand. Auch ein möglicher Führungswechsel infolge der US-Präsidentschaftswahl im November würde diese Tendenz nicht beeinflussen können, da umfangreiche Konjunkturmaßnahmen die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise bekämpfen sollen, Sparmaßnahmen aber behindern würden.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Konstantin Chagin / Shutterstock.com, mrivserg / Shutterstock.com
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,12450,0005
0,04
Japanischer Yen120,88300,0130
0,01
Pfundkurs0,9013-0,0002
-0,02
Schweizer Franken1,0626-0,0003
-0,03
Russischer Rubel80,28050,8930
1,12
Bitcoin8085,3701-11,2998
-0,14
Chinesischer Yuan7,94720,0043
0,05

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- US-Börsen im Feiertag -- Chefwechsel bei Commerzbank? -- Deutsche Bank: Interesse an Wirecard-Teilen -- QIAGEN, Rolls-Royce, Lufthansa, Vonovia im Fokus

UBI will sich nicht von Intesa kaufen lassen. Delivery Hero verdoppelt Bestellzahlen inmitten der Pandemie. Sanofi bricht Medikamentenstudie zur Behandlung von COVID-19 ab. Mercedes-Benz muss dreistellige Millionensumme abschreiben. Airbus-Chef: Könnten mit Hilfe des Bundes 2.000 Stellen retten. Gilead Sciences: Arznei Remdesivir erhält europäische Zulassung für COVID-19.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Wie gehen Sie angesichts der ausgesprochen volatilen Börsen in diesem Sommer mit Ihrem Depot um?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
Ballard Power Inc.A0RENB
NEL ASAA0B733
TeslaA1CX3T
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Lufthansa AG823212
TUITUAG00
PowerCell Sweden ABA14TK6
Amazon906866
BayerBAY001
Gilead Sciences Inc.885823
ITM Power plcA0B57L
Allianz840400