Krypto-Wette

Bewegung bei Ethereum: Ethereum-Wal baut Wette massiv aus

15.05.24 22:21 Uhr

Ethereum-Fieber: Spekulation erreicht Höchststand durch Wal-Wette | finanzen.net

Die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung Ethereum hat im letzten Monat einen deutlichen Korrekturmodus eingeschlagen. Vor diesem Hintergrund sorgten jüngst eine Reihe von Transaktionen eines Ethereum-Wales für Furore im Kryptoversum. Das steckt dahinter.

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• Ethereum-Wal zieht tausende ETH von Binance ab
• Mithilfe von DeFi-Instrumenten noch mehr Ethereum erworben
• Ethereum- und Bitcoin-Anteil an Kryptobörsen geht zurück

Für Kryptowährungen ging es in diesem Jahr bereits deutlich aufwärts. Angetrieben wurde die Rally im Kryptosektor von einer allgemein positiveren Marktstimmung, der Zulassung von Bitcoin-Spot-ETFs in den USA sowie dem Bitcoin-Halving im April. Die nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung Bitcoin konnte im März gar ein neues Rekordhoch bei 73.558 US-Dollar aufstellen.

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Doch auch die Nummer 2 der Digitaldevisen hat in den letzten zwölf Monaten kräftig zugelegt und verzeichnete ein Plus von 58,9 Prozent (Stand: 14. Mai 2024). Im letzten Monat kam es dann jedoch zu einer Korrektur und die Cyberdevise musste ein kräftiges Minus verkraften.

Ethereum-Wal sorgt für Gesprächsstoff im Kryptoversum

Was am Kryptomarkt jüngst ebenso für Gesprächsstoff sorgte, waren eine Reihe von Transaktionen eines Ethereum-Wals, der seine Wette in die Kryptowährung massiv ausbaute. Das Kryptodaten-Analyseunternehmen Lookonchain berichtete via X über die Kryptobewegung.

So habe der Wal am 9. Mai zunächst 6.030 ETH-Token im Wert von rund 18,09 Millionen US-Dollar von der Kryptobörse Binance abgehoben. Hier hätte der Krypto-Enthusiast seit dem 2. Mai bereits 10.758 ETH angehäuft. Die abgehobenen Token seien anschließend in ein Krypto-Derivat Ethereums (stETH) über den Liquid Staking-Anbieter Lido umgewandelt worden. Auf diese Weise werden die hinterlegten Token für das Staking Ethereums genutzt, was sich für den Ethereum-Wal wiederum in Rendite in Form von Krypto-Token niederschlägt. Gleichzeitig bleiben die digitalen Münzen liquide und können für andere DeFi-Protokolle genutzt werden. Anschließend wurden die stETH-Token in das Lending-Protokoll Aave überführt, wofür der Wal dann Aave-Stablecoins im Wert von 28,5 Millionen US-Dollar erhalten habe. Diese seien dann wiederum genutzt worden, um noch mehr Ethereum zu kaufen.

Was auf den ersten Blick also nach einem bloßen Abzug Ethereums von der Kryptobörse Binance aussieht und damit suggerieren könnte, der Wal hätte den Glauben in die Kryptowährung verloren, entpuppt sich als ein ausgeklügelter Schachzug, um mithilfe von DeFi-Instrumenten das eigene Kryptoinvestment noch weiter auszubauen. So scheint der Wal langfristig von einer weiteren Wertsteigerung der Cyberdevise auszugehen.

Anderer Ethereum-Wal macht ETH-Coins zu Geld

Nur wenige Tage zuvor, machte ein anderer Ethereum-Wal einen Teil seines beträchtlichen Kryptovermögens jedoch tatsächlich zu Geld, wie ebenso aus einem X-Post von Lookonchain hervorgeht. So habe der Kryptoanhänger vor einem Jahr 12.906 ETH-Token von Binance abgehoben, um sie ebenso bei Lido zu hinterlegen. Am 30. April, als der Kryptomarkt stark nachgab, habe der Wal dann 7.000 dieser Coins von Lido abgehoben und erneut bei Binance hinterlegt, um sie dort zu verkaufen. Dabei hätte er einen Gewinn von mehr als 16 Millionen US-Dollar gemacht.

Bitcoin- und Ethereum-Anteil schwindet an Kryptobörsen

Wie BTC-ECHO mit Verweis auf Glassnode-Daten schreibt, seien im Mai mehr Ethereum- und Bitcoin-Münzen von Krypto-Handelsplattformen wie Binance, Bitpanda oder Coinbase verschwunden. So sei der Bitcoin-Anteil im Mai von circa 13 auf 11,85 Prozent zurückgegangen. Für Ethereum sei gar ein Rückgang von 16 Prozent im März 2023 auf 10,66 Prozent im Mai 2024 verzeichnet worden.

Dieser Abwärtstrend weg von zentralen Börsen könne laut dem Nachrichtenportal darauf hindeuten, dass andere DeFi-Anwendungen für Kryptowährungen wie Staking oder Lending beliebter werden. Gleichzeitig könnte auch ein schwindendes Vertrauen in zentralisierte Börsen dahinterstecken. In jedem Fall hätten Ethereum-Wale ihre ETH-Vermögen in den letzten Jahren deutlich aufgestockt. So hätten sich die ETH-Bestände in den Händen von Walen in den letzten drei Jahren verdreifacht. Durch das Entfernen von Kryptowährungen von großen Börsen wird das insgesamt verfügbare Angebot verringert, was sich dementsprechend in steigenden Kursen äußern könnte, sollte die Nachfrage konstant bleiben oder gar steigen.

Redaktion finanzen.net

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