Risikokapital vorhalten

Basler Aufseher schlagen Zweiklassensystem für Kryptowährungen vor

10.06.21 13:43 Uhr

Basler Aufseher schlagen Zweiklassensystem für Kryptowährungen vor | finanzen.net

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht hat sich dafür ausgesprochen, Digitalwährungen in unterschiedliche Klassen aufzuteilen.

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Devisen

73.623,6308 CHF -915,5755 CHF -1,23%

79.194,1989 EUR -957,9026 EUR -1,20%

68.557,8955 GBP -826,6418 GBP -1,19%

14.489.059,0757 JPY -187.570,9678 JPY -1,28%

92.595,8781 USD -1.072,5822 USD -1,15%

2.584,9190 CHF -37,3157 CHF -1,42%

2.780,5011 EUR -39,1911 EUR -1,39%

2.407,0615 GBP -33,8357 GBP -1,39%

508.709,5424 JPY -7.603,5526 JPY -1,47%

3.251,0328 USD -44,1550 USD -1,34%

1,7924 CHF -0,0430 CHF -2,35%

1,9281 EUR -0,0456 EUR -2,31%

1,6691 GBP -0,0394 GBP -2,31%

352,7493 JPY -8,6533 JPY -2,39%

2,2543 USD -0,0522 USD -2,26%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 1,21%

0,0004 ETH 0,0000 ETH 1,44%

0,5579 XRP 0,0131 XRP 2,40%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 1,18%

0,0004 ETH 0,0000 ETH 1,41%

0,5187 XRP 0,0120 XRP 2,37%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 1,22%

0,0004 ETH 0,0000 ETH 1,40%

0,5991 XRP 0,0138 XRP 2,36%

Eine erste Klasse soll Kryptowährungen umfassen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen und daher ähnlich wie bereits existierende Anlageformen behandelt werden. Ein zweite Klasse, zu der die BIZ auch die derzeit bedeutendste Digitalwährung Bitcoin zählt, erfüllt die Voraussetzungen nicht und soll daher strenger als klassische Anlagen behandelt werden. Eine Folge wäre, dass Banken wesentlich höheres Risikokapital vorhalten müssten.

Die Vorschläge des Baseler Ausschusses sind Teil eines Papiers, das am Donnerstag veröffentlicht wurde. Betroffene können sich zu den Vorschlägen noch bis September äußern.

Zur ersten Gruppe der Digitalanlagen, für die weniger strenge Vorschriften gelten sollen, zählt der Ausschuss zum einen klassische Anlagen, die lediglich neuartige technische Verfahren wie die Blockchain verwenden, um etwa Vermögensübertragungen zu erfassen (Tokenised Assets). Zur dieser Gruppe zählt der Ausschuss auch Kryptoanlagen, die eine Art eingebauten Stabilitätsmechanismus bieten. Dazu gehören etwa sogenannte "Stable Coins". Das sind Digitalwerte, deren Wert durch die Bindung an klassische Anlagen wie Währungen oder Anleihen gedeckt sind.

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Neue Regulierungen schlägt der Ausschuss derzeit nicht vor - auch nicht für die zweite Gruppe, mit denen er höhere Marktrisiken in Verbindung bringt. Digitales Zentralbankgeld, an dem derzeit mehrere große Zentralbanken arbeiten, wird in dem Papier nicht behandelt.

Das Risikogewicht, das der Ausschuss für riskantere Digitalanlagen der zweiten Gruppe empfiehlt, beträgt 1250 Prozent. Dies ist die höchste Risikokategorie. Für Digitalwerte der ersten Gruppe soll weniger Risikokapital vorgehalten werden müssen.

Hintergrund der Überlegungen sind Risiken, die mit den neuartigen Digitalwährungen einhergehen können. Das starke Wachstum von Kryptoanlagen und damit verbundener Dienstleistungen habe das Potenzial, Probleme in der Finanzstabilität auszulösen und die Risiken für Banken zu erhöhen, erklärte der Ausschuss. Das von den Banken vorgehaltene Kapital solle ausreichen, um eine vollständige Abschreibung der Kryptoanlagen aufzufangen, ohne die Inhaber von Bankeinlagen und andere vorrangige Gläubiger einem Verlust auszusetzen.

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BASEL (dpa-AFX)

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