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20.09.2020 08:00

Ratingagenturen: Missbrauch der Marktmacht muss unterbunden werden

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Der Deutsche Fondsverband BVI und der Versicherungsverband GDV wünschen sich strengere Regeln für US-Rating-Agenturen. Gemeinsam appellierten sie an die EU-Kommission. Die Hintergründe.
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von Christoph Platt, Euro am Sonntag

Der deutsche Fondsverband BVI und der Versicherungsverband GDV wünschen sich strengere Regeln für US-Ratingagenturen. Gemeinsam appellierten sie an die EU-Kommission, die Konzerne in der Preisgestaltung ihrer Daten schärfer zu überwachen. "Die großen US-Ratingagenturen nutzen ihre marktbeherrschende Stellung für ihre Preisgestaltung aus, aber der EU-Wertpapierbehörde ESMA fehlt es an regulatorischer Handhabe, diesen missbräuchlichen Nutzungslizenz- und Gebührenforderungen ein Ende zu setzen. Den Schaden haben die Anleger", sagt BVI-Hauptgeschäftsführer Thomas Richter.

BVI und GDV haben der EU-Kommission vorgeschlagen, die Ratingagentur-Verordnung (CRA) zu verschärfen. Sie empfehlen unter anderem, die Anbieter zu mehr Preis- und Kostentransparenz zu verpflichten, analog den Regeln für Börsen unter der Finanzmarktrichtlinie MiFID II. Zusätzlich müsse sichergestellt werden, dass sämtliche Datenanbieter in einem Ratingkonzern von der CRA-Regulierung erfasst werden. Das ist derzeit nicht der Fall. Europäische Fondsmanager, Versicherer und institutionelle Anleger sind nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Regulierung auf den Bezug von Ratingdaten angewiesen.










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