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23.09.2019 16:54
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Lidl verlängert die Öffnungszeiten und greift die Konkurrenz an

Imagewandel?: Lidl verlängert die Öffnungszeiten und greift die Konkurrenz an | Nachricht | finanzen.net
Imagewandel?
Discounter lassen sich alles Mögliche einfallen, um die Konkurrenz abzuhängen und neue Kunden zu gewinnen. Die neueste Strategie: Längere Öffnungszeiten.
Seit Längerem versucht Lidl schon Maßnahmen in die Wege zu leiten, um sich von seinem Discounter-Image zu trennen und die Konkurrenz zu übertrumpfen. So ließ der Konzern seine Filialen aufwändig renovieren, führte DHL-Packstationen an seinen Standorten ein oder integrierte Eigenmarken in sein Sortiment. Die neueste Strategie dürfte aber besonders Kunden erfreuen: Ab sofort werden nämlich auch die Öffnungszeiten verlängert.

Konkurrenz in Sachen Öffnungszeiten

Und zwar von 7 bis 22 Uhr, wie das Magazin "Chip" berichtet. Bereits zuvor wurde die Öffnungszeit von 20 auf 21 Uhr gedehnt und damit jenen Schließzeiten angepasst, die vor allem von anderen Lebensmittelkonzernen wie Edeka, Rewe oder Kaufland umgesetzt werden. Nach und nach sollen die neuen Öffnungszeiten deutschlandweit eingeführt werden. Dies ist bislang allerdings nicht in allen Bundesländern möglich: In Bayern liegt der gesetzlich festgelegte Ladenschluss grundsätzlich bei 20 Uhr.

Doch dies könnte sich womöglich ändern. Denn günstigen Märkten war es zuvor gesetzlich vorgeschrieben, ihre Geschäfte spätestens um 20 Uhr zu schließen. Die zeitliche Einschränkung wurde allerdings nach und nach aufgeweicht, sodass nicht nur teure Supermärkte wie Edeka oder Rewe, sondern nahezu alle Discounter ihren Kunden bis 21 Uhr zur Verfügung stehen.

Freude für Kunden, Ärger für Mitarbeiter

Freuen dürfen sich diese besonders auf diese Neuerung. Denn vor allem junge Berufstätige sind es, die oft nach 20 Uhr einkaufen gehen. Verärgern dürfte die Maßnahme neben den Konkurrenten allerdings auch die Mitarbeiter. Denn diese müssen sich nun neuen Routinen anpassen und längere Öffnungszeiten in Kauf nehmen. Besonders die Vereinbarkeit von Beruf und Familie dürfte darunter zu leiden haben.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: monticello / Shutterstock.com, r.classen / Shutterstock.com

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