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25.03.2020 21:23

Platin und Palladium nach dem Preiseinbruch: Wann geht es wieder aufwärts?

Corona-Pandemie mit Folgen: Platin und Palladium nach dem Preiseinbruch: Wann geht es wieder aufwärts? | Nachricht | finanzen.net
Corona-Pandemie mit Folgen
Während die Aktienmärkte in den vergangenen Wochen deutlich eingebrochen sind, hat es auch andere Anlageklassen erwischt. Einen besonders deutlichen Preiseinbruch gab es bei Platin und Palladium.
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• Preise für Platin und Palladium deutlich eingebrochen
• Nachfrage massiv gesunken infolge der Corona-Pandemie
• Künftige Preisentwicklung von Fortgang der Pandemie abhängig
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Rohstoffanleger, insbesondere jene, die in den vergangenen Monaten auf Industriemetalle wie Platin und Palladium gesetzt hatten, konnten für geraume Zeit an einem starken Bullenmarkt partizipieren. Doch der Wind hat sich gedreht - im Gleichklang mit den Aktienmärkten sind auch viele Rohstoffinvestments abgerauscht.

Massive Preiseinbrüche

Deutlich sichtbar wurde dies unter anderem bei Palladium. Das Metall war noch Ende Februar bis auf 2.856,50 US-Dollar und damit den höchsten Stand aller Zeiten geklettert. Inzwischen kostet der Rohstoff rund 42 Prozent weniger.

Einen ähnlich deutlichen Rückschlag erlitt auch Platin: Ausgehend von seinem 52-Wochen-Hoch, das Mitte Januar erzielt wurde, ging es um mehr als 38 Prozent nach unten.
Selbst an den Finanzmärkten fielen die durchaus enormen Verluste weniger deutlich aus.

Die massiven Preiseinbrüche sind eine direkte Folge von Reaktionen auf die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus. Weltweit sahen sich Regierungen gezwungen, teils drastische Maßnahmen einzuleiten, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Nicht relevante Industrien wurden komplett geschlossen, darunter viele Kernindustrien, die verstärkt Palladium und Platin nachfragen - allen voran die Automobilindustrie, wo es für Palladium vor wenigen Wochen noch ein deutliches Angebotsdefizit gab. Der Rohstoff kommt dort vorzugsweise in den Katalysatoren von Benzinern zum Einsatz. Doch der Abbruch der Lieferketten und die Schließung zahlreicher Automobilfabriken haben auch die Nachfrage nach Palladium deutlich gedrückt, was sich wiederum auf die Preisentwicklung ausgewirkt hat.

Ähnlich ist die Situation auch bei Platin - das Schwestermetall kommt ebenfalls verstärkt in der Automobilindustrie zum Einsatz und wurde zuletzt insbesondere deshalb stark nachgefragt, weil es günstiger ist als Palladium. Darüber hinaus ist bei Platin noch ein weiterer Sektor interessant: die Schmuckindustrie. Sie war vor Corona für 20 Prozent der Platin-Nachfrage verantwortlich. Doch angesichts des sich global ausbreitenden COVID-19-Virus, der viele Wirtschaftszweige stark getroffen hat, fristen Luxusprodukte wie Schmuck nachfragebedingt aktuell eher ein Nischendasein.

Wie sind die Aussichten für Platin und Palladium?

Ausgehend von ihrem industriellen Einsatz dürfte die künftige Preisentwicklung von Platin und Palladium unmittelbar an eine Erholung der globalen Industrie geknüpft sein. "Die Schwere des erwarteten starken Abschwungs in diesem Jahr wird davon abhängen, inwieweit sich das Virus weiter ausbreitet und inwieweit Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit, der Regulierung, der Geld- und Fiskalpolitik dem entgegenwirken", zitiert "Investing News" Dennis Shen, Direktor für öffentliche Finanzen bei Scope Ratings.

Noch sind Spekulationen über den Zeitpunkt einer Erholung bei Platin und Palladium nicht wirklich aussagekräftig. Denn wie viel Schaden die Wirtschaft durch die Corona-Pandemie genommen hat und noch immer nimmt, werden wohl erst die nächsten Monate, wenn nicht sogar Jahre, zeigen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Julian Mezger, dien / Shutterstock.com

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