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04.10.2018 17:30
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Silber: Die Prognosen sind optimistisch

Euro am Sonntag-Spezial: Silber: Die Prognosen sind optimistisch | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Spezial
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Der Preis des Edelmetalls ist so niedrig wie lange nicht. Zudem scheint es im Vergleich mit Gold unterbewertet. Anleger können auf die Erholung setzen.
€uro am Sonntag
von Thomas Strohm, Euro am Sonntag

So günstig ist Silber lange nicht mehr gewesen. Kurzzeitig sank der Preis im September sogar unter 14 Dollar je Feinunze, zum ersten Mal seit Anfang 2016. Fast noch mehr Beachtung fand das Gold-Silber-­Verhältnis, das bis auf 85 gestiegen ist.
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Die Kennziffer gibt an, wie viele Feinunzen Silber nötig sind, um eine Feinunze Gold zu kaufen. Werte über 80 sind ungewöhnlich, ein so hohes Niveau wie zurzeit wurde zuletzt Anfang der 90er-Jahre erreicht. Silber ist also im Vergleich zu Gold außergewöhnlich günstig. Analysten erwarten, dass der Preis bis Ende des Jahres kräftig zulegen wird.


Silber hat in den vergangenen Monaten doppelt gelitten. Zum einen lasten wie bei Gold die steigenden Zinsen in den USA sowie der starke Dollar auf dem Edelmetall. Wenn die Zinsen steigen, verlieren die Edelmetalle, die keine laufenden Erträge bringen, an Attraktivität gegenüber Zinsinvestments. Ein starker Dollar macht die Edelmetalle, die in der US-Währung gehandelt werden, außerhalb des Dollar-Raums teurer.

Verkapptes Industriemetall

Zum anderen gilt Silber als verkapptes Industriemetall. Vor allem in der Elektronikbranche wird Silber verwendet. Insgesamt steht die Industrie für rund 60 Prozent der Nachfrage, weltweit größter Abnehmer ist dabei China. Deshalb hat auch der Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China den Silberpreis belastet. Zwar gebe es einige Unsicherheiten, meinen die Experten der DZ Bank. Die aktuellen Abschläge beim Silberpreis hält man dort aber für völlig überzogen.



Bei einem gleichbleibenden Angebot erwarten die Analysten der LBBW im laufenden Jahr eine steigende Nachfrage nach Silber, vor allem wegen des industriellen Einsatzes. Auf dem Silbermarkt dürfte es damit 2018, wie auch schon in den vergangenen Jahren, wieder zu einem Angebotsdefizit kommen.

Optimistische Prognosen

Die Prognosen zur Entwicklung des Silberpreises sind optimistisch und lassen den aktuellen Kurs als gute Einstiegsmöglichkeit erscheinen. Bei der DZ Bank sieht man den Preis am Ende des laufenden Jahres bei 15,75 Dollar, die LBBW erwartet 16 Dollar je Feinunze. Gegenüber dem momentanen Kurs wäre das ein Plus von neun beziehungsweise elf Prozent.

Auf eine Preissteigerung setzen An­leger am einfachsten mit einem Papier wie dem Coba ETC 1x Silber Daily Long (ISIN: DE 000 ETC 019 1). Risikobereitere Anleger können auch zum Coba ETC 2x Silber Daily Long (DE 000 ETC 020 9) greifen, der die Entwicklung des Silberpreises mit einem Hebel von zwei nachzeichnet. Beide Papiere sind nicht währungsgesichert.




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Bildquellen: Julian Mezger für Finanzen Verlag, Pete Saloutos / Shutterstock.com, Olaf Speier / Shutterstock.com

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