20.09.2021 07:40

Goldpreis: Stimmung nach Sell-off erheblich eingetrübt

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Stimmung nach Sell-off erheblich eingetrübt | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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Am Donnerstag geriet der Goldpreis massiv unter Druck und verletzte dabei die im Bereich von 1.780 Dollar angesiedelte Unterstützungszone.
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von Jörg Bernhard

Im frühen Montagshandel versucht sich der Krisenschutz nun an einer Bodenbildung. Weil Anleger Inflationssorgen derzeit eher ignorieren und Zinsängste eine größere Rolle spielen, bleibt das Interesse an Goldinvestment derzeit überschaubar. Die charttechnische Lage hat sich in den vergangenen Handelstagen jedoch massiv eingetrübt. Ein Blick auf die Website Tradingview fällt eindeutig aus. Dort steht das Pendel für die Timingindikatoren derzeit nämlich auf "Verkaufen". Von den insgesamt 26 Parametern legen derzeit 15 das "Verkaufen", acht das "Halten" und drei das "Kaufen" von Gold nahe. Unter fundamentalen Aspekten spricht hingegen wenig gegen ein Goldinvestment. Inflation, negative Realzinsen sowie explodierende Geldmengen und Schuldenberge stellen eher einen idealen Nährboden für eine stärkere Gewichtung innerhalb eines Portfolios dar.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 0,90 auf 1.750,50 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Negativer Wochenstart

Zum Wochenauftakt wird der Goldpreis u.a. durch den starken Dollar ausgebremst. Dieser kletterte nämlich gegenüber sechs anderen wichtigen Währungen auf den höchsten Stand seit vier Wochen. Auf die Stimmung drückte aber auch der am Freitagabend veröffentlichte Wochenbericht der im Ölsektor tätigen US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes über die nordamerikanischen Bohraktivitäten. Dieser wies nämlich ein markantes Plus aus. So hat sich in den USA die Zahl der Öl-Bohranlagen von 401 auf 411 signifikant erhöht.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,58 auf 71,39 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,52 auf 74,82 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: OscarDominguez /Shutterstock.com, IPConcept

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