15.01.2021 19:24

Darum weiten die Ölpreise ihre Verluste aus

Nach Höchstständen: Darum weiten die Ölpreise ihre Verluste aus | Nachricht | finanzen.net
Nach Höchstständen
Folgen
Die Ölpreise sind am Freitag erheblich unter Druck geraten.
Werbung
Marktbeobachter nannten vor allem den steigenden US-Dollar und die allgemein schlechte Finanzmarktstimmung als Gründe. Hinzu kam die Sorge wegen der zunehmend angespannten Corona-Lage in vielen Ländern. In der Summe lasteten die Faktoren spürbar auf der Stimmung am Rohölmarkt.
Werbung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital zu profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Abend 55,05 US-Dollar. Das waren 1,37 Dollar weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,32 Dollar auf 52,25 Dollar. Zeitweise waren die Notierungen noch stärker abgerutscht.

Die Finanzmarktstimmung war vor dem Wochenende schlecht und zog die Rohölpreise mit nach unten. Es wurden mehrere Auslöser genannt, darunter enttäuschend aufgenommene Quartalszahlen großer US-Banken, anhaltend hohe Corona-Infektionen in vielen Ländern sowie eine verzögerte Lieferung von Corona-Impfstoffen in Europa. Der Dollar als Weltreservewährung wurde deshalb angesteuert, er stieg daraufhin im Kurs. Dies verteuerte Erdöl für viele Interessenten außerhalb des Dollarraums und ermäßigte deren Nachfrage.

Getrübt wurde die Finanzmarktstimmung auch von schwachen Konjunkturdaten aus den USA. Zahlen vom Einzelhandel enttäuschten ebenso wie die von der Uni Michigan erhobene Konsumstimmung. Richard Curtin, für die Erhebung der Verbraucherstimmung zuständiger Chefökonom, führte die Eintrübung auf die angespannte Corona-Lage und den politischen Streit über den scheidenden US-Präsidenten Donald Trump zurück. Wenige Tage vor seinem Amtsende soll dieser nach dem Willen der Demokraten seines Amtes enthoben werden.

/bgf/stw

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Kokhanchikov / Shutterstock.com

Nachrichten zu Ölpreis

  • Relevant
    2
  • Alle
    8
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Jetzt noch kostenlos anmelden!

Der Bitcoin scheint nicht mehr zu bremsen, nachdem er die 50.000er-Marke geknackt hat. Und auch der Dow-Jones zeigt solide Aufwärtsbewegungen. Sie fragen sich, was das für Sie als Anleger nun wirklich bedeutet? In unserem Online-Seminar heute Abend um 18 Uhr erhalten Sie einen umfassenden Ausblick auf die aktuelle Situation an der Börse.

Jetzt noch schnell anmelden und live dabei sein!
Werbung

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.789,20-15,80
-0,88%
Kupferpreis9.340,20182,20
1,99%
Ölpreis (WTI)63,600,15
0,24%
Silberpreis27,84-0,11
-0,40%
Super Benzin1,410,00
0,07%
Weizenpreis245,755,25
2,18%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX über 14.000 Punkten -- Asiens Börsen freundlich -- Bayer mit Milliardenverlust -- Moderna will Produktionskapazitäten für Corona-Impfstoff ausbauen -- Boeing, GameStop, SAP im Fokus

Adecco spürt Coronakrise immer weniger. KRONES schreibt 2020 wegen Corona Verluste. AB InBev-Aktie: Beck's-Brauer rechnet 2021 mit Zuwächsen. Nach Streit mit Facebook: Australien verabschiedet Mediengesetz. PATRIZIA will 2021 bis zu 145 Millionen Euro verdienen. Corona-Schäden zehren an Gewinn von AXA. Munich Re zahlt trotz Gewinneinbruch stabile Dividende - Volumen in der Erneuerung gesteigert.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Die Diskussion über Corona-Impfungen ist in vollem Gang. Haben Sie vor, sich impfen zu lassen, wenn Sie die Gelegenheit dazu erhalten?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln