DAX - Die zeitliche Dimension des „drawdowns“
15.05.26 10:20 Uhr
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Die zeitliche Dimension des „drawdowns“
Vielen Anlegerinnen und Anlegern dürfte der beschriebene Effekt bekannt sein. Da dieses Phänomen so wichtig ist, verändern wir den Blickwinkel und beleuchten im Folgenden mit der zeitlichen Komponente eines „drawdowns“ noch eine weitere Dimension. Die Kernbotschaft vorweg: Jeder Rückschlag bremst den Zinseszins-Effekt aus. Die Höhe des „drawdowns“ belastet deshalb echtes Kapitalwachstum. Um das zu verdeutlichen, gehen wir von unterschiedlichen Renditen von 4 %, 8 % und 12 % pro Jahr aus – und zwar nach einem Rückschlag von 50 %. Ein Kursertrag von 8 % p. a. ist häufig das, was lehrbuchmäßig als langfristiger Durchschnitt am Aktienmarkt unterstellt wird. Selbst bei einem Return von 12 % per annum dauert es nach einem Kursrückgang um die Hälfte 1.542 Handelstage, bis das Startkapital wieder erreicht ist. Beim Durchschnittsertrag von 8 % verlängert sich die Erholungszeit auf 2.270 Tage, während es bei einem Kapitalwachstum von 4 % sogar 4.454 Tage in Anspruch nimmt, um den 50%-Rückschlag wieder auszugleichen. Je tiefer der zwischenzeitliche Einschnitt und je schwächer die anschließende Erholung ausfällt, umso länger wird der Zinseszins-Effekt und echtes Kapitalwachstum ausgehebelt (Fortsetzung folgt).
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Vielen Anlegerinnen und Anlegern dürfte der beschriebene Effekt bekannt sein. Da dieses Phänomen so wichtig ist, verändern wir den Blickwinkel und beleuchten im Folgenden mit der zeitlichen Komponente eines „drawdowns“ noch eine weitere Dimension. Die Kernbotschaft vorweg: Jeder Rückschlag bremst den Zinseszins-Effekt aus. Die Höhe des „drawdowns“ belastet deshalb echtes Kapitalwachstum. Um das zu verdeutlichen, gehen wir von unterschiedlichen Renditen von 4 %, 8 % und 12 % pro Jahr aus – und zwar nach einem Rückschlag von 50 %. Ein Kursertrag von 8 % p. a. ist häufig das, was lehrbuchmäßig als langfristiger Durchschnitt am Aktienmarkt unterstellt wird. Selbst bei einem Return von 12 % per annum dauert es nach einem Kursrückgang um die Hälfte 1.542 Handelstage, bis das Startkapital wieder erreicht ist. Beim Durchschnittsertrag von 8 % verlängert sich die Erholungszeit auf 2.270 Tage, während es bei einem Kapitalwachstum von 4 % sogar 4.454 Tage in Anspruch nimmt, um den 50%-Rückschlag wieder auszugleichen. Je tiefer der zwischenzeitliche Einschnitt und je schwächer die anschließende Erholung ausfällt, umso länger wird der Zinseszins-Effekt und echtes Kapitalwachstum ausgehebelt (Fortsetzung folgt).
DAX® (Daily)
Quelle: Eigene Darstellung
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
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