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24.05.2020 10:30

Homeoffice boomt: Welche Homeoffice-Zertifikate was taugen - welche nicht

Euro am Sonntag-Zerti-Tipps: Homeoffice boomt: Welche Homeoffice-Zertifikate was taugen - welche nicht | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Zerti-Tipps
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Nicht immer perfekt gelungen: Gleich drei neue Zertifikate auf die Profiteure des Trends zur Heimarbeit gibt es. Anleger sollten vor dem Kauf jedoch genau hinschauen.
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von Emmeran Eder, Euro am Sonntag

Jeder fünfte Deutsche arbeitet laut Digitalbranchenverband Bitkom wegen der Corona-Krise erstmals im Homeoffice. Weitere 31 Prozent waren bereits vorher im Heimbüro tätig, sind es nun aber öfter oder ganz. Diese Zahlen belegen das starke Wachstum des Homeoffice-Sektors. Auch nach Ende der Pandemie werden wohl mehr Menschen von außerhalb des Büros arbeiten als vor der Krise.

Das hat Zertifikate-Emittenten auf die Idee gebracht, auf den Trend aufzuspringen. Goldman Sachs und Vontobel haben Zertifikate aufgelegt, die Firmen enthalten, die von der Zunahme des Homeoffice profitieren.

Die US-Bank hat zwei Stay-At-Home-Baskets emittiert: auf Europa (ISIN: DE 000 GC2 HSH 7) und die USA (DE 000 GC2 HSJ 3). Der Europa-Aktienkorb umfasst 17 Titel. Dazu zählen Unternehmen wie der Zahlungsdienstleister Adyen (Niederlande) sowie Hellofresh und Teamviewer (Deutschland). Der Großteil der enthaltenen Aktien sind Mid Caps und Small Caps. Noch erheblich mehr, nämlich 46 Titel, enthält das Pendant auf US-Firmen. Darunter sind Bluechips wie Amazon, Netflix, Walmart und Intel, aber auch zahlreiche mittlere und kleinere Werte wie die Videokonferenzanbieter Zoom und Slack.

Die in beiden Endloszertifikaten vertretenen Unternehmen sind zwar vorwiegend gut ausgesucht, doch deren Zusammensetzung wird nicht regelmäßig überprüft - es werden keine Titel ausgetauscht. Trotzdem verlangt Goldman Sachs eine Managementgebühr von 1,2 Prozent per annum für das US-Papier und ein Prozent per annum für das Europa-Pendant. Zudem entgehen Anlegern auch die Dividenden. Das macht die beiden Zertifikate teuer. Das US-Papier hat zudem ein Währungsrisiko.

Günstiger ist dagegen das Homeoffice-Zertifikat von Vontobel (DE 000 VP1 1FU 3). Dafür wird keine Jahresgebühr verlangt, die Dividenden werden reinvestiert. Das Papier umfasst 25 potenzielle Heimarbeitsgewinner, zu 80 Prozent aus den USA. Der Rest ist global verteilt.

Die Firmen kommen aus den Sektoren Technologie, Telekom und Dienstleister. Neben Bluechips wie Microsoft und Cisco sind kleinere Titel vertreten. Eine Devisensicherung fehlt.

Kurze Laufzeit


Jedoch hat auch dieses Papier Schwächen. Es läuft nur zwei Jahre bis April 2022. Auch hier wird die Zusammensetzung bis zur Fälligkeit nicht verändert.

Alle diese Zertifikate sind für Anleger nicht optimal konstruiert. Es drängt sich der Eindruck auf, die Emittenten wollten rasch auf das neue Modethema aufspringen, um damit Geld einzusammeln. Eine gute Gestaltung der Papiere wurden dabei vernachlässigt. Am ehesten zu empfehlen ist noch das Vontobel-Produkt - auch wegen der günstigen Kostenstruktur.







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Bildquellen: Ruslan Grumble / Shutterstock.com, Ivan Kruk / Shutterstock.com

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