Kanban

Kanban - Definition

Form der Fertigungssteuerung, bei der die Werkstücke nicht entsprechend dem Produktionsfluss vor der nächsten Maschine bzw. dem nächsten Betriebsmittel auf die Weiterbearbeitung warten (Bringschuld), sondern eine nachgelagerte Produktionsstufe bei Bedarf Vorprodukte anfordert (Holprinzip). Der Begriff Kanban kann übersetzt werden mit Laufkarte (wörtlich: Kette, Schild), welche an den genormten und standardisierten Logistikboxen mit den Werkstücken und Werkstoffen befestigt ist. Kanban dient somit als Fertigungsauftrag für nachgelagerte Fertigungsstellen. Häufig ist es verbunden mit führerlosen Transportsystemen. Es wurde in Japan aufgrund des knappen und teuren Baulandes und damit dem Ziel, kleine Lager zu bilden, bei der Firma Toyota von Taiichi Ohno entwickelt.

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/kanban/9

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