Kombinationsprozess der Produktionsfaktoren

Kombinationsprozess der Produktionsfaktoren - Definition

Ansatz der Betriebswirtschaftslehre, der auf Erich Gutenberg und seinen 1951 erstmals erschienenen Band "Produktion" seines dreibändigen Werkes zu den "Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre" zurückgeht. 1955 folgte der 2. Band "Absatz" und 1968 der 3. Band "Finanzen". Aus dieser Reihenfolge lässt sich bereits der Forschungsschwerpunkt seines Ansatzes herauslesen. Betriebe seien dazu da, Güter in einem Prozess der Kombination von Produktionsfaktoren zu erstellen. Diesen Kombinationsprozess gilt es zu untersuchen und zu optimieren. Grundlage dafür sind Produktionsfunktionen, d. h. mathematische Funktionen zwischen der Ausbringungsmenge und den Faktoreinsätzen. Dieser lange Zeit alleinige Ansatz in der Betriebswirtschaftslehre wurde in den sechziger Jahren durch den Entscheidungsorientierten Ansatz (Edmund Heinen) und andere Strömungen "abgelöst" bzw. ergänzt. Produktionsfaktoren (nach Gutenberg).
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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/kombinationsprozess-der-produktionsfaktoren/9

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