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22.07.2019 19:32
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Hohe Volatilität bei Beyond Meat: So können Anleger davon profitieren

580% Kursplus: Hohe Volatilität bei Beyond Meat: So können Anleger davon profitieren | Nachricht | finanzen.net
580% Kursplus
Die Aktie des Fleischersatz-Produzenten Beyond Meat, welche mit dem besten Börsengang seit dem Jahr 2000 für Furore sorgte, klettert unter hohen Schwankungen immer weiter in die Höhe.
Der im Jahr 2009 im kalifonischen El Segundo gegründete Fleischersatz-Hersteller Beyond Meat sorgte in den zurückliegenden Wochen nicht nur bei seinen prominenten Unterstützern wie dem Hollywood-Star Leonardo DiCaprio oder dem Microsoft-Mitgründer Bill Gates für Freude, sondern auch bei den Anlegern, die schon seit dem IPO an Bord sind.

580 Prozent Kursplus seit dem Börsengang

Mit einem gegenwärtigen Kurs von rund 170 US-Dollar liegt die vegane Aktie nun schon 580 Prozent über dem Ausgabepreis von 25 US-Dollar. Dementsprechend beträgt die Marktkapitalisierung des Konzerns schon mehr als zehn Milliarden US-Dollar. Obendrein weist der Konzern ein negatives KGV in Höhe von 605 auf und ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von 34.

Volatilität bietet lukrative Handlungsoptionen

Anleger, die nun davor zurückschrecken, in die scheinbar heiß gelaufenen Papiere von Beyond Meat zu investieren, haben jedoch nun auch die Möglichkeit auf einen Kursrücksetzer zu spekulieren. Denn wie der Aktienchart des Burger-Produzenten eindrucksvoll beweist, leidet das noch relativ junge Unternehmen unter einer sehr hohen Volatilität. Extreme Kurssprünge oder Kursrücksetzer im zweistelligen Prozentbereich sind daher keine Seltenheit für die Anteilsscheine.

Hebelzertifikate für Spekulanten

Diese hohen Schwankungen können mit Hilfe von diversen Derivaten ausgenutzt werden. So bieten einige Banken wie beispielsweise die HSBC, Commerzbank und die Deutsche Bank Knock-Out- und Open-End Knock-Out-Zertifikate, welche sich auf die Beyond Meat-Aktie beziehen, an. Derartige Zertifikate erlauben es dem Investor mit geringem Kapitaleinsatz eine außerordentliche Rendite zu erzielen. Dabei besteht natürlich immer auch die Gefahr eines Totalverlustes.

Risikoaffine Investoren, die jedoch mit einem Hebel von 15 oder 25 auf die richtige Kursbewegung spekulieren, können aus einer Tagesperformance des Basiswertes von beispielsweise acht Prozent eine Rendite in Höhe von 120 oder 200 Prozent erzielen.

Nestlé, Kellogg & Aldi: Harte Konkurrenz für Beyond Meat

Mit einer Börsengewichtung von über zehn Milliarden US-Dollar und einem Umsatz zwischen 225 und 290 Millionen US-Dollar ist die Aktie von Beyond Meat gegenwärtig alles andere als günstig. Darüber hinaus dürfte auch der Konkurrenzdruck in Zukunft weiter ansteigen. Denn mit dem Schweizer Nahrungsmittelgiganten Nestlé und dem US-amerikanischen Frühstücksflocken-Urgestein Kellogg hat Beyond Meat zwei Mitbewerber, die nicht nur finanzstark sind, sondern auch schon seit Jahren im Bereich der fleischlosen Ernährung tätig sind und dementsprechend viel Erfahrung mitbringen.

So beliefert Nestlé McDonalds schon seit geraumer Zeit mit seinen veganen Burger-Pattys und Kellogg produziert mit seiner Tochter Morningstar Farms ebenfalls seit längerer Zeit vegetarische und vegane Produkte in den unterschiedlichsten Variationen. Mit dem sogenannten "The Wonder Burger" springt nun sogar die deutsche Discounterkette Aldi auf den Hype, der sich rund um die veganen Burger dreht, auf und erschwert somit den Markteintritt für Beyond Meat in Deutschland.

Steigende Nachfrage bietet langfristige Chancen

Trotz einer Vielzahl an Wettbewerbern kann es Beyond Meat gelingen, sich in dem hart umkämpften Markt rund um fleischlose Produkte langfristig zu etablieren und durchzusetzen. So kommt es dem veganen Konzern nun auch zugute, dass Blue Apron, ein US-amerikanischer Essenslieferdienst, welcher wöchentlich Kisten mit verschiedenen Mahlzeiten an seine Kunden in den gesamten USA verschickt, die Fleischersatz-Burger in sein Sortiment aufgenommen hat.

"Uns ist klar, dass eine steigende Zahl von Konsumenten an pflanzlichem Eiweiß interessiert ist. […] Sie sind auf der Suche nach neuen Inhaltsstoffen oder nach einer Möglichkeit, sich nachhaltig zu ernähren", so die Blue Apron-Chefin Linda Kozlowski in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

Ferner gehen Analysten davon aus, dass der Markt für Fleischersatzprodukte allein in den vereinigten Staaten von Amerika bis zum Jahr 2035 ein Umsatzvolumen von 100 Milliarden US-Dollar erreichen wird.

Pierre Bonnet / finanzen.net

Bildquellen: Beyond Meat
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