Goldman Sachs: Aktienrally fängt bei AMC Barmittelvernichtung auf - AMC-Aktie knickt ein

Die beispiellose und von privaten Spekulanten in den USA losgetretene Kursrally bei AMC hilft der Kinokette bei der Geldbeschaffung.
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Wie Analyst Jason Kim von der Investmentbank Goldman Sachs am Freitag schrieb, habe das Unternehmen das in Zeiten der Corona-Krise beachtliche Rekordniveau dazu genutzt, um in mehreren Schritten erfolgreich Aktien bei Investoren unterzubringen. Dies helfe, um die pandemiebedingte Barmittellücke von zwei Milliarden US-Dollar zu schließen.
In den Jahren 2020 und 2021 würden sich die Einnahmen durch die Aktientransaktionen in etwa die Waage halten mit der Summe an Geld, die während der Lockdowns verbrannt wurde. Er fügte aber hinzu, dass die Nettoschulden von AMC im Jahr 2022 nun niedriger erwartet würden als 2019 vor der Pandemie - unter anderem sollte die erwartete Wandlung einer Wandelanleihe dazu beitragen. Der Verschuldungsgrad werde dann aber wohl noch höher liegen, da er davon ausgeht, dass eine Erholung der operativen Vergleichskennziffern auf Vorkrisenniveau in der Kinobranche auf absehbare Zeit nicht realistisch sei.
Am Freitag ging es für die AMC-Aktie an der NYSE schlussendlich um 6,68 Prozent auf 47,91 US-Dollar runter.
/tih/jha/
NEW YORK (dpa-AFX)
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