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02.08.2021 23:44

Deutsche Bank-Umfrage: Hauptsorge der Anleger ist nicht die Inflation

COVID-Varianten im Blick: Deutsche Bank-Umfrage: Hauptsorge der Anleger ist nicht die Inflation | Nachricht | finanzen.net
COVID-Varianten im Blick
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Die Deutsche Bank hat in ihrer Marktumfrage für den Monat Juli ermittelt, was Anleger derzeit am meisten umtreibt. Inflationsängste landen demnach nur auf Platz 2 der größten Investorensorgen.
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• Inflationssorgen nur auf Platz 2 der größten Marktrisiken
• Umfrageteilnehmer nehmen neue COVID-Varianten ins Visier
• Auch Sorge um das Wirtschaftswachstum


Obwohl der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, seit Wochen Beruhigungspillen verteilt und immer wieder betont, dass er einen Anstieg der Inflation nur als "vorübergehend" beurteile, ruderte der Chef der obersten US-Währungshüter in dieser Woche zurück. Er räumte ein, die die Inflation könne höher ausfallen und hartnäckiger sein als erwartet, wie er im Rahmen der Pressekonferenz nach der Sitzung des Offenmarktausschusses FOMC erklärte. Die Fed werde nach seinen Worten aber handeln, wenn die Inflation zu hoch bleiben sollte.

Anleger sehen Inflation als vorübergehend

Für Anleger ist eine mögliche Inflationsproblematik aber nur auf Platz 2 auf der Liste der größten Sorgen für die Finanzmärkte. Das geht aus einer Deutsche Bank-Umfrage zur monatlichen Marktstimmung im Juli hervor, über die Reuters berichtet. Wie bereits im Mai und Juni bewerten die Umfrageteilnehmer einen Inflationsanstieg auch im Juli als vorübergehend. Eine knappe Mehrheit der Leser, 51 Prozent, sagte, sie erwarte, dass die Inflation in Europa in den nächsten fünf Jahren durchschnittlich zwischen 1 Prozent und 2 Prozent betragen und ihr Ziel nicht überschreiten würde.

Neue COVID-Varianten auf Platz 1

Mehr Sorgenfalten bekommen die Umfrageteilnehmer offenbar beim Thema COVID-19. Sorgen um neue COVID-Varianten stehen ganz oben auf der Liste der Bedenken für die Finanzmärkte.

Im Rahmen der Umfrage des größten deutschen Finanzhauses, die zwischen dem 21. Und 23. Juli unter rund 550 Marktexperten weltweit durchgeführt wurde, gaben über 60 Prozent der Befragten an, dass sie neue Varianten des Coronavirus als besorgniserregender betrachten als noch im April - in diesem Monat hatte das Thema die Liste der Marktrisiken zuletzt angeführt.

In den vergangenen Wochen hatte die so genannte Delta-Variante die Finanzmärkte erschüttert und zudem die Besorgnis geschürt, dass das Weltwirtschaftswachstum seinen Höhepunkt erreicht haben könnte. Entsprechend landen Wachstumssorgen auch auf Platz der größten Marktrisiken, wie aus der Umfrage weiter hervor geht.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Brian A Jackson / Shutterstock.com, Claudio Divizia / Shutterstock.com

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