31.10.2020 19:30

Frankfurt intern: S&T-Aktie - Unsicherheit durch Short-Attacke

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Als Hannes Niederhauser die Leerverkaufsempfehlung für S&T öffentlich machte, reagierte der Konzernchef durchaus clever.
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€uro am Sonntag

von Peer Leugermann, Euro am Sonntag

Zuvor war nur bekannt, dass eine Short-Attacke auf die Österreicher lief, die Anschuldigungen aber waren unklar. Der Report des angreifenden Researchhauses The Analyst ist nicht öffentlich und ging nur zahlenden Kunden zu. Mit dem Versand des Berichts am 28. September dürften sich daher viele gefragt haben, ob bei dem IT-Dienstleister mit den Zahlen für das dritte Quartal böse Überraschungen drohen. Gleichzeitig stiegen nach dem Report die Shortpositionen in der S&T-Aktie an, während ein Kursziel von sechs Euro Katastrophenstimmung verbreitete. Doch auch wenn The Analyst sich üblichen Shortseller-Tricks bedient, direkt am bis zu 24 Prozent abgestürzten Kurs haben die Briten nicht verdient.

Das Unternehmen geht nicht selbst short, sondern verkauft Aktienanalysen. Betrug wirft The Analyst dem SDAX-Konzern nicht vor. Kritisiert wird, dass klassische Finanzkennzahlen bei S&T zu kurz griffen und daher die operative Marge und der Cashflow zu hoch und die Verschuldung zu niedrig dargestellt würden. Vorwürfe, die Niederhauser in wichtigen Punkten entkräftet. Mit der Kritik an dem besonders 2017 und 2018 schlechten Cashflow trifft The Analyst aber einen wunden Punkt. Angebracht scheint auch die Frage, ob S&T eher ein Systemhaus denn ein Internet-of-Things-(IoT-)Konzern ist. Mit normalen IT-Servicediensten machte S&T zuletzt noch über 40 Prozent seiner Umsätze. Zwar sind Niederhauser auch auf diese Fragen clevere Antworten zuzutrauen, dennoch dürfte es dauern, bis der Markt wieder die volle IoT-Fantasie in die Aktie einpreist.













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Bildquellen: Deutsche Börse , xxx

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20.01.2021S&T buyWarburg Research
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20.01.2021S&T buyWarburg Research
19.01.2021S&T buyJefferies & Company Inc.
11.12.2020S&T buyWarburg Research
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09.05.2019S&T HoldWarburg Research
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