Formycon: Der nächste Schritt
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Der Biosimilar-Entwickler Formycon nähert sich einem entscheidenden Übergang: Drei eigene Produkte sind zugelassen. Gleichzeitig verdient das Unternehmen endlich nennenswerte Lizenzgebühren. Für 2026 peilt Formycon zum ersten Mal ein positives operatives Ergebnis an.
Formycon entwickelt Biosimilars: biologische Arzneimittel, deren Patentschutz abläuft und die als preisgünstigere Alternativen nachgebaut werden. Anders als bei Generika dauert die Entwicklung sechs bis acht Jahre und kostet rund 100 Mio. Euro, weil die komplexen biologischen Moleküle auf Ebene einzelner Zellkulturen analysiert und produziert werden müssen. Produktion und Vertrieb übernehmen Partner wie Fresenius Kabi, Teva oder Sandoz, Formycon verdient an Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren.
Regulatorischer Rückenwind kommt durch den weitgehenden Verzicht auf Phase-3-Studien, was Entwicklungszeit und Kosten erheblich senkt. Das strukturelle [...]
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