Gewinnmitnahmen

Rheinmetall-, HENSOLDT- und RENK-Aktien weiter im Korrekturmodus

18.04.24 17:50 Uhr

Kurssturz setzt sich fort: Rheinmetall-Aktie, HENSOLDT-Aktie und RENK-Aktie kämpfen in turbulentem Markt | finanzen.net

Die Aktien von Rheinmetall, HENSOLDT und RENK setzen ihre Verlustserie vom Vortag fort.

Werte in diesem Artikel
Aktien

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• Rheinmetall, HENSOLDT und RENK profitieren von Konflikten
• Korrekturbewegung setzt sich nun fort
• Ambitionierte Expansionspläne



Geopolitische Unruhen als Antreiber

Wie kaum eine andere Gruppe von Aktien profitierten die Anteile der Rüstungshersteller Rheinmetall und HENSOLDT sowie dem Komponentenhersteller und Börsenneuling RENK von den geopolitischen Unruhen der vergangenen Wochen. So schwelt nicht nur der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine weiter, auch der Nahostkonflikt spitzt sich weiter zu. Zuletzt schob der Angriff des Irans auf Israel die Kurse der Rüstungsaktien weiter an.

In den vergangenen Tagen setzte jedoch eine Gegenbewegung ein, unter der die Kurse der drei Schwergewichte litten. Und auch im heutigen XETRA-Handel fallen die Kurse weiter zurück.

Negativtrend setzt sich fort

So fiel die Rheinmetall-Aktie im Donnerstagshandel schlussendlich um 4,02 Prozent auf 510,40 Euro zurück, während HENSOLDT-Titel um 3,48 Prozent auf 37,20 Euro zurückfielen. Auch die RENK-Aktie, die erst seit Anfang Februar 2024 an der Frankfurter Börse gelistet ist, musste zum Handelsende Einbußen in Höhe von 3,24 Prozent auf 28,23 Euro hinnehmen. Damit liegt der Kurs des Rüstungsunternehmens aber immer noch über dem Erstpreis von 17,50 Euro beim IPO.

Gewinnmitnahmen nach Positiv-Nachrichten

Neue Unternehmensnachrichten liegen nicht vor, die Hauptursache für die Verluste liegt wohl hauptsächlich in Gewinnmitnahmen begründet. So befasste sich die Berichterstattung der deutschen Rüstungsunternehmen in den letzten Wochen vor allem mit deren Expansionsplänen. Rheinmetall hat vor kurzem erfolgreich den Verkauf seiner Kleinkolbenproduktion abgeschlossen und plant nun den Bau eines neuen Werks in Litauen zur Herstellung von 155-Millimeter-Artilleriegeschossen. Erst am Dienstag unterzeichneten der Rüstungskonzern und die Regierung des baltischen EU- und NATO-Landes eine Absichtserklärung. Die genauen Vertragsbedingungen wurden vorerst nicht bekannt gegeben.

JPM: Korrektur bei Rheinmetall nutzen

Analyst David Perry von JPMorgan hatte die RENK-Papiere vor einigen Tagen trotz positiver Meinung mit "Hold" gestartet, weil er zunächst kaum noch Bewertungsspielraum sah. Inzwischen ist sein Kursziel von 32,50 Euro aber deutlich unterschritten worden.

Bei Rheinmetall riet Perry derweil am Donnerstagmittag nach Vorab-Signalen des Konzerns zum ersten Quartal nachdrücklich, jeden Rückschlag zum Kauf zu nutzen. Ein offenbar mauer Jahresauftakt sei völlig irrelevant für die über viele Jahre guten Aussichten. Rheinmetall liegen aktuell gut 12 Prozent unter ihrem Rekord. Beim Elektronikspezialisten HENSOLDT sind es fast 20 Prozent.

Perry hatte in seiner Renk-Studie zudem auf das Potenzial der italienischen Leonardo und der britischen Babcock International verwiesen. Beide Werte liegen noch deutlich unter ihren Rekordständen vor vielen Jahren.

Redaktion finanzen.net / dpa-AFX

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Bildquellen: RENK Group AG

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