Uniper-Aktie tiefrot: Uniper wohl auch künftig nur mit Zahlung von Mindestdividende

Die Aktionäre von Uniper müssen sich wohl auch künftig auf eine Dividende auf Mindestniveau einstellen.
Das ergibt sich aus Aussagen des finnischen Mutter-Konzerns Fortum. "Wir unterstützen den Vorschlag des Uniper-Managements, einen stärkeren Fokus auf Liquidität und Investitionsfähigkeit zu legen und die Ausschüttung für 2021 auf die Mindestdividende nach dem Aktiengesetz zu reduzieren", sagte Fortum-CEO Markus Rauramo in der Bilanz-Konferenz zum Geschäftsbericht 2021. Und weiter: "Im Moment sehe ich auch keinen Grund für Uniper, in Zukunft eine Dividende zu zahlen."
Fortum ist mit einer Beteiligung von rund 75 Prozent der größte Anteilseigner an dem deutschen Energiekonzerns.
Uniper hatte im Februar mitgeteilt, für 2021 eine "Mindestdividende gemäß Aktiengesetz" von 0,07 (Vorjahr 1,37) Euro je Aktie an die Aktionäre auszuschütten. Das im MDAX gelistete Unternehmen begründete dies unter anderem mit einem zusätzlichen Liquiditätsbedarf aufgrund der hohen Volatilität am Energiemarkt. Für 2022 plane Uniper "zurzeit nicht, eine Dividendenpolitik zu beschließen", so Uniper weiter.
Uniper-Aktien verlieren via XETRA zeitweise 13,50 Prozent auf 21,53 Euro.
FRANKFURT (Dow Jones)
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