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30.11.2020 14:47

QIX Deutschland: Gerresheimer bereitet die Auslieferung von 1 Mrd. Corona-Impfstoff-Fläschchen vor

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Nach dem außergewöhnlich starken Börsenmonat November haben die anhaltenden Impfstoff- Hoffnungen dem QIX Deutschland auch am Montag wieder Auftrieb verliehen.
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Der Index legt dabei bis zum Nachmittag um 0,9% auf 14.795 Punkte zu. Deutsche Post rechnet in der Vorweihnachtszeit bei rund 1,8 Mrd. zugestellten Paketen (+15%) mit einem Zuwachs so hoch wie noch nie. Glasverpackungsspezialist Gerresheimer profitiert von hoher Nachfrage aufgrund der zu erwarteten Covid-19-Impfung und will dafür bis 2022 bis zu 1 Mrd. Injektionsfläschchen verkaufen.

Angesichts überragender Nachrichten zählt am Montag im Qualitäts-Index die Aktie der Deutschen Post mit zu den Gewinnern und klettert um 0,3% auf 40,75 Euro. Dabei meistert der Logistikdienstleister die gegenwärtige Pandemie bislang außergewöhnlich gut und auch das Weihnachtsgeschäft verbricht neue Rekordwerte. Immerhin wurden schon 5 Wochen vor Jahresende durch die Tochter DHL bundesweit mehr Pakete zugestellt als im ganzen Vorjahr. In Deutschland seien 2020 bisher insgesamt rund 1,6 Mrd. Pakete transportiert worden, teilte der Mutterkonzern am Freitag mit. Damit wurde der firmeneigene 2019er Höchstwert wegen des boomenden Online-Handels mit hierzulande 1,59 Mrd. beförderten Paketen schon jetzt übertroffen. Und die Deutsche Post hilft letztlich den Menschen auch in Corona-Zeiten, da viele derzeit Virus-bedingt lieber im Internet als in stationären Geschäften shoppen. Dementsprechend rechnet das Management rund um die Vorweihnachtszeit mit rund 1,8 Mrd. zugestellten Paketen. Das wäre ein Plus von etwa 15% und damit ein Zuwachs so hoch wie noch nie. Im Vorjahr lag das Wachstum der Sparte trotz bereits enorm zunehmender Internet-Versandgeschäfte bei nur knapp 6%. Neben der Deutschen Post erwarten aber auch andere Post-, Kurier- und Expressdienste starke Zahlen. So prognostizierte der Bundesverband Paket und Expresslogistik zuletzt, dass allein im November und Dezember etwa 420 Mio. Paketsendungen zugestellt werden und damit 60 Mio. mehr als ein Jahr zuvor.

Überragend hatten sich die Bonner aber gerade in dem Corona-bedingt herausfordernden Umfelds bestens geschlagen. Schließlich blieben in den letzten Monaten alle 5 Sparten der Deutschen Post trotz der Vielzahl an zusätzlichen Belastungen und Sonderabschreibungen profitabel. Insbesondere in der Express-Sparte lief es dabei sogar wieder deutlich besser. Und vor allem die global stark gestiegenen Online-Bestellungen sorgten bei dem Logistiker zuletzt für zusätzliche Dynamik. Somit dürfte in 2020 das operative Ergebnis bei 3,5 bis 3,8 Mrd. Euro liegen, nach 4,1 Mrd. Euro im Jahr zuvor. Hierbei einberechnet ist auch der jüngst verkündete Produktions-Stopp des eigenen E-Transporters StreetScooter, der einmalig mit 300 bis 400 Mio. Euro abgeschrieben werden soll. Die Aktie der Deutschen Post wird aber mittlerweile mit einem 2021er KGV von 17 und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,8 bewertet. Vor allem im Branchenvergleich ist sie damit nicht mehr ganz so attraktiv wie noch vor 6 Monaten. Und auch wenn im Kerngeschäft kürzlich notwendige Umstrukturierungen eingeleitet wurden, so lag die Eigenkapitalrendite dennoch bei 15%. Damit entspricht die Aktie wichtigen Aufnahmekriterien für eine Notierung im deutschen Qualitätsaktien-Index (QIX). Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt.

Kräftige Zugewinne von 3,5% kann im heutigen Marktumfeld im Qualitäts-Index auch die Gerresheimer-Aktie für sich verbuchen. Aktuell notiert sie damit fast auf neuem Jahreshoch bei 98,80 Euro. Als Zulieferer für Pharmafirmen, die ihre Wirkstoffe in sterile Behältnisse wie Asthmasprays oder Impfstoff-Fläschchen füllen, profitiert das Unternehmen von den jüngsten vermeldeten Corona-Impfstoff-Erfolgen. Gemeinsam mit den Impfstoffherstellern würden die weltweiten Covid-19 Impfkampagnen vorbereitet, hatte der Vorstand schon vor 2 Monaten erklärt. Dafür baue Gerresheimer gerade zusätzliche Kapazitäten für die Herstellung von Injektionsfläschchen auf. Denn gibt es im Dezember tatsächlich die ersten beschleunigten Zulassungen für den Verkauf der Impfstoffe, dann wollen gerade die Pharmafirmen vorbereitet sein, und haben daher bei dem Spezialverpackungsproduzenten bereits größere Mengen geordert. Der Manager des Unternehmens nannte zuletzt auch einen Preis von 4 bis 5 Cent pro Behältnis. Sollte Gerresheimer also wie erwartet in den nächsten 2 Jahren zwischen 700 und 1.000 Mio. Injektionsfläschchen verkaufen, bekäme die Firma damit bis zu 50 Mio. Euro. Wir sind im Gespräch mit allen namenhaften potenziellen Anbietern, die ersten Auslieferungen laufen jetzt an, betonte er.

Noch in diesem Quartal wird zunächst ein Kunde in Europa und einer in den USA beliefert, später auch weitere Unternehmen. 2021 sollen die Auslieferungen dann richtig Fahrt aufnehmen. Aber selbst wenn eine Pharmafirma mit ihrer Impfstoffentwicklung doch noch scheitert und keine Behältnisse mehr bräuchte, hätte das nach Darstellung des Managers keine gravierenden operativen Folgen für Gerresheimer. Da alle großen Branchenvertreter zum Kundenkreis des Zulieferers gehören, könnten die freiwerdenden Fläschchen dann einfach an ein anderes Unternehmen verkauft werden. Derzeit beeinflusst die Corona-Krise das Verpackungsgeschäft wirtschaftlich gesehen aber dennoch negativ. Denn die Nachfrage nach Parfumflakons, die das Unternehmen ebenfalls fertigt, war zuletzt rückläufig. Vor allem weil der Absatz auf den Flughäfen für viele Kosmetikkonzerne zwischenzeitlich wegbrach. Laut Finanzchef zieht die Flakonnachfrage derzeit aber wieder an, und so dürfte der Umsatz bei Gerresheimer im letzten Geschäftsquartal wieder das Vorjahresniveau erreichen.

Wenn Sie den QIX nachbilden wollen, bietet sich ein Index-Tracker der UBS an.

Hinweis: Da der QIX Deutschland von finanzen.net und der Traderfox GmbH, einer Tochtergesellschaft der finanzen.net GmbH, entwickelt wurde, partizipieren die finanzen.net GmbH und die TraderFox GmbH indirekt oder direkt an der Vermarktung des QIX Deutschland. Dies betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.

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