finanzen.net
23.01.2019 22:10
Bewerten
(1)

Neues Allzeithoch? Dieser Indikator spricht für steigende Kurse

Wall Street-Bulle: Neues Allzeithoch? Dieser Indikator spricht für steigende Kurse | Nachricht | finanzen.net
Wall Street-Bulle
DRUCKEN
Die Erholungstendenz der Aktienmärkte könnte in naher Zukunft deutlich an Fahrt gewinnen, prophezeit Edward Yardeni - dabei bezieht er sich auf das Bull/Bear-Verhältnis, welches eine solche Entwicklung offenbar vorhergesagt hat.
Im wöchentlichen Rhythmus gibt Investors Intelligence - ein weltweit tätiges technisches Forschungsunternehmen, das Investitionsanalysen anbietet - das Bullen/Bären-Verhältnis bekannt. Dieses basiert auf den Aussagen befragter Berater, die ihre Haltung als bullish, bearish oder neutral beschreiben sollen.

Yardeni mit bullisher Haltung

Börsenkenner Edward Yardeni, der bereits als Investmentstratege beispielsweise für die Deutsche Bank tätig war, erklärte jüngst in der CNBC Sendung "Trading Nation" warum er sich sicher ist, dass die Kurse bald rasant zulegen werden - Yardenis Optimismus führt sogar dazu, von neuen Allzeithochs in diesem Jahr zu sprechen.

Kontraindikator

Ende 2018 habe das Bullen/Bären-Verhältnis unter eins gelegen, erinnert der Investmentstratege - zu dieser Zeit herrschte im allgemeinen eine Ausverkauf-Stimmung an den Aktienmärkten weltweit. Anleger sorgten sich um eine mögliche Rezession, waren unsicher bezüglich der Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve und hegten Zweifel an einer baldigen Beilegung des US-chinesischen Handelskonflikts. Diesbezüglich stellte er außerdem fest, dass der marktbreite S&P 500 Index im vergangenen Jahr mehrfach nach einem Rekordwert in den Korrekturbereich sank, so zuletzt im Dezember. Aktuell ist er im Begriff, wieder den Weg aus der Korrektur zu finden. Gegenüber CNBC bezeichnete Yardeni den Bullen/Bären-Indikator deshalb zuletzt als "eine sehr gute Erfolgsgeschichte für einen konträren Indikator".

Sonnige Aussichten für 2019

"Es scheint, dass viele Dinge in die richtige Richtung gewechselt haben und deshalb haben sich die Märkte gut entwickelt", resümiert Yardeni. Der S&P 500 konnte seit Jahresanfang wieder einiges an Wert wettmachen: Seit Jahresanfang legte der Index 6,5 Prozent zu (Stand: Schlusskurs vom 18. Januar). Eine mögliche Entspannung im Handelsstreit zwischen China und den USA mit Aussichten auf baldige Fortschritte begünstigten diese Entwicklung. Für 2019 sollen außerdem niedrige Zinssätze und die Inflation eine gute Stimmung an den Börsen ermöglichen und die Kurse treiben. Gestützt auf seine Theorie zu dem Bullen/Bären-Verhältnis als Kontraindikator und der bereits angelaufenen, positiven Entwicklung, sieht Ed Yardeni das Ende der jüngsten Korrektur: Er ist sich sicher, dass der S&P 500 bis zum Jahresende 15 Prozent höher stehen wird. "Ich bleibe bei 3.100 [Indexpunkten] und fühle mich besser damit", bekräftigt der Marktkenner seine Theorie.

Theresa Holz / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Lisa S. / Shutterstock.com, Peter Bischoff/Getty Images
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht tiefrot ins Wochenende -- US-Börsen schließen deutlich im Minus -- Commerzbank-Chef liebäugelt mit Fusion -- Chaos-Brexit vorerst abgewendet -- Nike, Ströer, Uber, Dürr, Hapag im Fokus

Allianz bietet auf Versicherungs-Sparten von BBVA. Nokia-Warnung vor Problemen bei Alcatel-Zukauf sorgen Anleger. ProSiebenSat.1-Aktie vor Mehrjahrestief. Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erstmals seit Herbst 2016 wieder negativ. Neuer Videodienst von Apple erwartet. RWE und E.ON im Aufwind.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die zehn größten Kapitalvernichter
Hier wurde am meisten Anlegergeld verbrannt
DIe innovativsten Unternehmen
Diese Unternehmen sind am fortschrittlichsten
Die Top-Autos des Genfer Autosalon 2019
Das sind die Highlights
Das hat sich geändert
Diese Aktien hat George Soros im Depot
Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot
Einige Änderungen unter den Top-Positionen
mehr Top Rankings

Umfrage

Nun ist es bestätigt: Deutsche Bank und Commerzbank loten offiziell eine Fusion aus. Glauben Sie, dass es tatsächlich dazu kommen wird?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
BayerBAY001
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
Daimler AG710000
Amazon906866
Aurora Cannabis IncA12GS7
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11
Siemens AG723610
NEL ASAA0B733
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
EVOTEC AG566480