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24.12.2018 21:11
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Wer steckt eigentlich hinter der Kryptowährung Stellar?

Eine Währung für alle: Wer steckt eigentlich hinter der Kryptowährung Stellar? | Nachricht | finanzen.net
Eine Währung für alle
Stellar wird häufig als die kleine Schwester von Ripple bezeichnet. Seit einer Weile befindet sich der digitale Token unter den Top 10 der Kryptowährungen, dabei war Stellar bis vor kurzem noch vollkommen unbekannt.

Stellar - Ein neuer Stern am Krypto-Himmel

Bereits im Jahr 2014 wurde die Non-Profit-Stiftung "Stellar Development Foundation", kurz SDF, im US-Bundesstaat Delaware als gemeinnützige Organisation gegründet. Die Organisation entwickelte ein vollständig dezentrales Zahlungsnetzwerk, mit dem jeder Mensch beliebige Währungen senden und austauschen kann. Die Plattform nutzt dabei die Blockchain-Technologie als Infrastruktur. Eine Zeit lang galt Stellar als die kleine Schwester von Ripple, da zunächst dessen Protokoll verwendet wurde. Seit Ende 2015 greift Stellar aber auf ein eigenes Protokoll zurück. Die zugrunde liegende Währung wird als Stellar Lumen oder auch XLM bezeichnet.

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Aber wer steckt hinter dem Stellar-Netzwerk?

Hinter der Durchstarter-Kryptowährung steckt vor allem ein kluger Kopf - der US-Programmierer Jed McCaleb. Er ist der Gründer des bekannten File-Sharing-Netzwerkes eDonkey sowie der inzwischen geschlossenen Bitcoin-Börse Mt. Gox, die er später an Mark Karpelès verkaufte.

Als McCaleb die damals noch größtenteils unbekannte digitale Währung Bitcoin entdeckte, existierte noch keine Handelsplattform für solche Coins. Er reagierte schnell und startete Mt. Gox. Einige Zeit später bewies er erneut ein glückliches Händchen - McCaleb wurde Mitgründer der Kryptowährung Ripple. Ripple trennte sich in einem millionenschweren Rechtsstreit schließlich aber von McCaleb. Grund dafür war unter anderem, dass McCaleb eine Vielzahl an Ideen hatte, die die Verantwortlichen bei Ripple nicht umsetzen wollten. Basierend auf diesen Ideen gründete McCaleb schließlich Stellar. Er habe schon immer viel darüber nachgedacht, wie man bestehende Technologien verbessern und schließlich einsetzen könne, um die Welt zu verbessern und Ineffizienzen zu reduzieren, so McCaleb.

An der Seite von McCaleb stand bei Stellar zunächst Joyce Kim. Kim war zuvor als Rechtsanwältin bei angesehenen Kanzleien tätig. Gleichzeitig unterstützte sie ehrenamtlich verschiedene Projekte. Sie habe Stellar mit McCaleb ins Leben gerufen, da diese Technologie die Welt sinnvoller machen könne, so Kim. 2016 verließ sie jedoch die SDF, da sie neue Erfahrungen machen und neue Projekte unterstützen wollte. Kim steht McCaleb aber noch immer beratend zur Seite und ist auch weiterhin Teil des Vorstands.

Wichtiges Mitglied des Gründungsteams ist zudem der Computer-Wissenschaftler David Mazières von der Universität Stanford. Er verfasste das zugrunde liegende Whitepaper zum Stellar Consensus Protocol.

Bereits zahlreiche prominente Partner an Bord

Seit Oktober 2017 arbeitet Stellar mit IBM zusammen. Bei der Kooperation geht es um die Weiterentwicklung der Blockchain-Technologie, geplant ist eine "All-in-one"-Plattform. Diese soll unter anderem internationale Transaktionen für Banken beschleunigen.

Ein Jahr zuvor ging die SDF eine Kooperation mit Deloitte ein, einem der "Big Four"-Unternehmensberater weltweit. Bei dieser Zusammenarbeit wirken außerdem weitere Krypto-Projekte mit, um eine "revolutionäre Anwendung für grenzüberscheitende Zahlungen" zu entwickeln. "Banken sind bestrebt, die alten Systeme […] zu ersetzen.", so ein Berater bei Deloitte. Der Unternehmensberater hat sich inzwischen als führendes Unternehmen bei der Übernahme von Blockchain-Technologien etabliert.

2014 investierte zudem der Payment-Dienst Stripe drei Millionen Dollar in Stellar. Als Gegenleistung dafür erhielt Stripe zwei Milliarden XLM.

Die kleine Rakete will hoch hinaus

McCaleb zufolge sei die finanzielle Infrastruktur der Welt kaputt - es müssten zu viele Menschen ohne Ressourcen auskommen. Ziel der SDF sei daher, kostengünstige Transaktionen für Nutzer ohne Zugang zu herkömmlichen Zahlungskanälen zu ermöglichen. Beträge sollen transferiert und Assets übertragen werden. Zukünftig sollen über die Stellar-Plattform sogar ICOs durchführbar sein.

Inzwischen befindet sich Stellar auf Platz fünf der größten Kryptowährungen - knapp hinter prominenten Konkurrenten wie Bitcoin, Ethereum, Ripple und Co. CBNC bezeichnet Stellar sogar als die "bislang heißeste Kryptowährung im Jahr 2018".

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: artefacti / Shutterstock.com, Ryzhi / Shutterstock.com

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