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10.07.2018 19:49
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JPMorgan: In diese Währungen sollten Anleger bei einer Rezession investieren

Krisenabsicherung: JPMorgan: In diese Währungen sollten Anleger bei einer Rezession investieren | Nachricht | finanzen.net
Krisenabsicherung
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Im Falle einer Rezession der US- oder Weltwirtschaft ist es wichtig, in die richtigen Währungen investiert zu sein. Die Analysten von JPMorgan haben dabei klare Vorstellungen, welche dies sind.
"Während einer Rezession fordern Gläubiger ihr Geld zurück", zitiert "Bloomberg" aus einer JPMorgan-Mitteilung. Deshalb sollten Anleger in solchen Zeiten nicht auf Währungen aus den Emerging Markets setzen, sondern stattdessen in den Schweizer Franken, den US-Dollar, Singapur-Dollar oder den Japanischen Yen investieren.
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US-Dollar - die Leitwährung

Der US-Dollar profitiert laut den JPMorgan-Analysten davon, dass er die Weltleitwährung ist und vom Rest der Welt gekauft werden muss, wenn sich Banken und Unternehmen in Zeiten der Rezession entschulden. So habe die US-Währung in den letzten Monaten bereits "outperformt", während die Spannungen im internationalen Handel immer mehr zugenommen haben.

Yen günstig

Die JPMorgan-Experten haben laut "Bloomberg" die Währungsentwicklung während der letzten fünf Rezessionen unter die Lupe genommen. Doch obwohl der Yen in dieser Vergangenheitsbetrachtung wenig beeindruckt habe, sollte er dieses Mal bei der Absicherung gegen eine Rezession trotzdem eine zentrale Rolle spielen, meinen die Analysten.

Sie begründen ihre Empfehlung damit, dass die japanische Währung die günstigste unter den für die Absicherung geeigneten Währungen ist. So liege der um die relative Inflation bereinigte, reale, effektive Wechselkurs um 23 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten 40 Jahre. Dagegen sei der Yen-Kurs im Vorfeld der letzten drei Rezessionen um 8 Prozent überbewertet gewesen.

Internationaler Handelskonflikt birgt Gefahr

Das Analystenteam von JPMorgan wies jedoch darauf hin, dass es im Moment noch verfrüht sei, von einer Rezession zu sprechen. Allerdings sei es sinnvoll, die Krisennotfallpläne zu überprüfen, da eine weitere Eskalation der Handelsstreitigkeiten wahrscheinlich sei.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Christian Zachariasen/Getty Images, LisaS. / Shutterstock.com, Lisa S. / Shutterstock.com

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