Trump-Zölle und Grönland-Drohung drücken Bitcoin zurück in die Range - kommt der nächste Anlauf?
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Die jüngsten Zollandrohungen rund um das Grönland-Thema haben wieder für Unruhe an den Märkten gesorgt. Bitcoin blieb davon nicht verschont, auch wenn die Reaktion noch vergleichsweise glimpflich ausfiel. Nach drei Versuchen, aus der aktuellen Range auszubrechen, wurde der Kurs durch die politischen Schlagzeilen erneut in den Seitwärtskorridor gedrückt. Ohne diese Störfaktoren wäre die Bewegung laut Oliver Michel eher weiter nach oben gelaufen. Jetzt heißt es kurzfristig: aushalten, bis der politische Lärm abflaut. Erst dann kommt wieder die Chance, die Range sauber nach oben zu durchlaufen, den SMA 50 in der Wochenansicht zu knacken und anschließend die großen Retracement-Zonen abzuarbeiten. Genau dort entscheidet sich, ob der Weg Richtung neues Allzeithoch offen ist.

Oliver Michel erklärt im Interview US-Zölle, Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Dna0HnWvpss
Supreme Court und Zoll-Einnahmen als Markt-Taktgeber
Politische Börsen haben kurze Beine, doch kurzfristig können sie Charts komplett drehen. Im Mittelpunkt steht dabei, wie weit Trump das Zoll-Tool einsetzen kann und ob es rechtlich Bestand hat. Für ihn sind Zölle nicht nur Druckmittel gegenüber Handelspartnern, sondern auch ein Finanzierungspool für Vorhaben im Inland. In der Diskussion steht ein kräftiger Sprung der Zolleinnahmen von 79 Milliarden im Jahr 2024 auf 264 Milliarden im Jahr 2025.
Das Geld wäre zentral, wenn es um Stimuluszahlungen von 2.000 US-Dollar im Sommer und weitere Entlastungen geht. Genau deshalb blickt der Markt auf den Supreme Court. Sollte ein Urteil die Zölle kippen, fehlt die Basis für mehrere Pläne, und das Risiko einer politischen Blockade vor den Midterms steigt. Entsprechend ist die Woche „richtungsweisend“, weil schon allein die Erwartung einer Entscheidung Volatilität erzeugt.
Parallel liefert die Makroseite nur begrenzt Rückenwind. CPI und PPI brachten kaum Überraschungen, eher Stillstand. Trueflation meldete dagegen sehr niedrige Werte um 1,55 bis 1,57. Dazu kommt in dieser Woche der PCE als Fed-relevanter Inflationswert.
Der wichtige Punkt aus der Analyse: Niedrige Inflation wird oft gefeiert, kann aber ein nachlaufendes Signal für eine abkühlende Wirtschaft sein. Wenn Konsumenten weniger Geld ausgeben, sinkt Nachfrage, Unternehmen bleiben auf Ware sitzen und senken zeitverzögert Preise. Das wirkt dann wie „gute Inflation“, hat aber einen unangenehmen Ursprung. Auch Zinssenkungen wären nicht automatisch ein Geschenk, sondern könnten ebenfalls auf eine schwächere Konjunktur hindeuten.
Bitcoin Hyper als Layer-2-Narrativ für mehr Nutzung
Genau an diesem Punkt greifen Projekte an, die Bitcoin mehr Nutzbarkeit geben sollen. Bitcoin Hyper setzt auf eine Layer-2-Architektur mit einer schnellen Ausführungsumgebung auf Basis der Solana Virtual Machine. Die Idee: Anwendungen sollen günstig und schnell laufen, während Bitcoin als Sicherheits- und Settlement-Schicht im Hintergrund bleibt. Das Konzept arbeitet mit einer Brücke, über die native BTC gesperrt und als abgebildetes Asset in der Layer-2 genutzt werden kann. So entsteht Aktivität, die nicht nur von Kursfantasie lebt, sondern von tatsächlicher Nutzung.

Ablauf auf der Layer 2 Blockchain, Quelle: https://bitcoinhyper.com/de
Der Presale zeigt bereits deutliche Nachfrage. Rund 30,8 Millionen US-Dollar wurden eingesammelt. Vor wenigen Tagen kam ein größerer Kauf über 6,6 Millionen HYPER-Tokens dazu. Der aktuelle Presale-Preis liegt bei 0,013615 US-Dollar, die laufende Runde endet ingut einem Tag, danach ist eine Preiserhöhung für die nächste Phase angekündigt. Das Timing passt zum Marktbild: Während Bitcoin kurzfristig von Politik und Makro gebremst wird, suchen viele nach Narrativen, die eine nächste Wachstumsphase tragen könnten, wenn die Range endlich wieder nach oben bricht.
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Real inflation in the US is already around 1.8%