finanzen.net
14.09.2020 13:03

BIZ: Das ist verantwortlich für die Schwäche des US-Dollar

Zinsdifferenz: BIZ: Das ist verantwortlich für die Schwäche des US-Dollar | Nachricht | finanzen.net
Zinsdifferenz
Folgen
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) erklärt den jüngsten Kursrückgang des US-Dollar vor allem mit dem Verlust des Renditevorteils für Investoren.
Werbung
"Wegen der geldpolitischen Reaktion auf die Pandemie ist die Zinsdifferenz des Dollar gegenüber den Währungen anderer Industrieländer auf mehrjährige Tiefstände gefallen", schreibt die BIZ in ihrem aktuellen Quartalsbericht. Das gelte vor allem für den Euro und den Yen. "Die jüngste Euro-Stärke scheint in einem beträchtlichen Ausmaß auf Anzeichen für einen stärkeren politischen Zusammenhalt des Euroraums zu beruhen", schreibt die BIZ.
Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Ein Wendepunkt sei in dieser Hinsicht die Mitte Mai zwischen Deutschland und Frankreich erzielte Einigung auf einen Vorschlag für einen European Recovery Fund gewesen. Nach der Bestätigung des Vorschlags durch die Staats- und Regierungschefs habe der Euro weiter aufgewertet. "Danach folgte der Euro-Dollar-Wechselkurs mehr oder weniger dem Rückgang des Renditeabstands zehnjähriger italienischer Staatsanleihen gegenüber deutschen Bundesanleihen", analysiert die BIZ.

Auch die Positionen am Futures-Markt hätten den Dollar nicht gestützt. Die BIZ weist darauf hin, dass Asset-Manager bereits im Dezember damit begonnen hätten, Netto-Long-Positionen in Euro aufzubauen, was sich im Mai verstärkt habe. Daraufhin hätten auch Leveraged Funds entsprechende Positionen eingenommen. "Die Netto-Short-Position jener Händler, die die Gegenposition hierzu halten, hat den extremsten Wert seit Mitte der 2000er Jahre angenommen."

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte in ihrem jüngsten geldpolitischen Statement in der vergangenen Woche verbal gegen den Euro interveniert. Sie erklärt, die Entwicklung des Wechselkurses und seine Implikationen für den mittelfristigen Inflationsausblick genau beobachten zu wollen. Präsidentin Christine Lagarde bekräftigte diese Aussage am Wochenende.

Gegenüber den Währungen von Schwellenländern bewegte sich der Dollar laut BIZ seitwärts. Darin komme die recht schwache Nachfrage nach Assets aus diesen Ländern zu Ausdruck.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: ADEK BERRY/AFP/Getty Images, bluecrayola / Shutterstock.com

Jetzt kostenlos anmelden!

Wie Sie finanzielle Freiheit erreichen können, zeigen Ihnen zwei Börsenprofis im Experten-Seminar am Donnerstag um 18 Uhr!

Jetzt kostenlos anmelden!
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1693-0,0016
-0,13
Japanischer Yen122,94500,1150
0,09
Pfundkurs0,9175-0,0020
-0,21
Schweizer Franken1,07770,0009
0,08
Russischer Rubel89,79930,7633
0,86
Bitcoin9015,780312,9902
0,14
Chinesischer Yuan7,95250,0150
0,19

Heute im Fokus

Dow fester -- DAX legt zu -- Aurora Cannabis mit Milliardenverlust -- Tesla bestätigt Jahresziele -- Nike steigert Gewinn -- Daimler, Siemens, SMA Solar, Fresenius im Fokus

Deutsche Post und Verdi einigen sich auf Tarifvereinbarung. BVB holt wohl weiteres englisches Top-Talent. Johnson & Johnson beginnt letzte Testphase mit COVID-19-Impfstoff. Wacker Neuson erweitert Vorstand. Siemens und Atos verlängern strategische Partnerschaft. ams und OSRAM einigen sich auf Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Palantir startet am 30. September an der Börse. Knaus Tabbert mit IPO unter Erwartung.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!
Werbung

Umfrage

Wie zufrieden sind Sie mit den staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
TeslaA1CX3T
NEL ASAA0B733
BioNTechA2PSR2
Apple Inc.865985
Amazon906866
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
BayerBAY001
NikolaA2P4A9
XiaomiA2JNY1
BASFBASF11
Ballard Power Inc.A0RENB
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750
Microsoft Corp.870747