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14.02.2020 10:37

Die KOALA-App: Bei Edeka muss man nicht mehr an der Kasse anstehen

Mobile Payment: Die KOALA-App: Bei Edeka muss man nicht mehr an der Kasse anstehen | Nachricht | finanzen.net
Mobile Payment
In einem Pinneberger EDEKA wurde mobiles Bezahlen via Smartphone getestet und stieß auf gute Kundenresonanz. Die KOALA-App macht es möglich - aber was ist das eigentlich?

Das ist KOALA

KOALA ist die erste holistische Self-Scanning Smartphone-App, mit der Kunden in der Filiale die Ware am Regal selber einscannen und dann direkt über das Handy bezahlen können, ohne an der Kasse anzustehen.

KOALA selbst steht für "Kauf ohne Aufwand und langes Anstehen", das Logo der Firma ist passenderweise ein Koalabär. Die KOALA-Unternehmensgesellschaft ist noch sehr jung, sie befindet sich derzeit noch in der Gründungsphase, allerdings ist sie vielversprechend. Kunden und Interessenten können sich für Informationen direkt über den Facebook Messenger an die beiden Gründer wenden, ansonsten ist KOALA auch in den sozialen Medien präsent. Sowohl auf Facebook, als auch auf Instagram betreibt das Unternehmen einen Account. Die erste Testphase in Zusammenarbeit mit einem Hamburger EDEKA lief bereits.

Die KOALA-App - Wer steckt dahinter?

Christoph Schönfelder selbst absolvierte bei der Hamburger Versicherungsgruppe Hanse Merkur eine Ausbildung und danach ebenfalls bei Hanse Merkur ein duales Studium. Anschließend arbeitete er für das IT-Dienstleistungsunternehmen adesso AG als Consultant, später für die Atheneum Expert Plattform und den Softwareentwickler FESforward GmbH. 2019 gründete er dann als CO-Founder die Firma KOALA.

Seinen Partner, den Informatiker David Scharfwerdt, lernte er über seine Anstellung bei der FESforward GmbH kennen, Scharfwerdt ist dort seit 2014 Geschäftsführer. Die KOALA-App wurde von FESforward in Elmshorn rund anderthalb Jahre lang entwickelt.

Wie funktioniert das Einkaufen mit der App?

Die Nutzung der App ist einfach und nutzerfreundlich gehalten. Um den Service zu nutzen, müssen sich Kunden lediglich die App herunterladen und ein gültiges Zahlungsmittel hinterlegen. In der Filiale angekommen, loggt sich der Kunde einfach ins WLAN ein und los geht's. Die gewünschten Waren werden mit der Handykamera eingescannt und automatisch dem KOALA-Warenkorb hinzugefügt.

Beendet der Kunde seinen Einkauf, kann er die Fast Lane benutzen und bezahlt einfach und schnell mit seinem Handy. Komplett ohne langes Anstehen und Warten. Wünscht der Kunde mit Bargeld zu zahlen, kann er seinen Einkauf alternativ auch an der Kasse bezahlen, dazu muss er nur seinen KOALA-Warenkorb vorzeigen.

Ein zusätzliches nützliches Feature der App: Der Kunde behält jederzeit den Überblick über den Wert seines Warenkorbs, außerdem bekommt er nach Abschluss des Einkaufs eine digitale Quittung in der App angezeigt. Zusätzlich können sich auch Rabatte über die App benutzen lassen.

KOALA in Pinneberg in der Testphase - Wo kann man damit schon einkaufen?

KOALA ging bis Weihnachten 2019 in Zusammenarbeit mit EDEKA Meyer's Frischecenter in Pinneberg in die Testphase. Ziel war es, dass mindestens 70 Leute mit der KOALA-App bezahlen würden, letzten Endes wurden mittlerweile jedoch über 500 Einkäufe in einem insgesamt vierstelligen Bereich registriert. Ein voller Erfolg für die Macher von KOALA und EDEKA Meyer. Folglich plant EDEKA Meyer das Konzept auf alle Hamburger Meyer-Filialen auszuweiten, die nächste Geschäftsstelle wird der Frischemarkt von Meyer in der Rindermarkthalle in Hamburg sein. EDEKA Struwe in Hamburg zeigt ebenfalls Interesse an der neuen Art zu zahlen, so CHIP 365. Langfristig sei das Ziel, sich national zu etablieren. Und das könnte gar nicht so unwahrscheinlich sein, denn wie Schönfelder gegenüber CHIP 365 berichtet, sollen bereits Drogerien, Tankstellen, Baumärkte und weitere Lebensmittelketten ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit KOALA geäußert haben. CHIP 365 zufolge soll das Unternehmen außerdem auf der Suche nach einer zentralgesteuerten Lebensmittelkette sein, um die App schneller in die Filialen zu bringen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Farknot Architect / Shutterstock.com

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